Gute Katzen­streu saugt Miezes Hinterlassenschaft zuver­lässig auf, verhindert Gerüche und ist ergiebig. Die Stiftung Warentest hat 17 Produkte getestet – im Labor und von Katzenhaltern in einem Praxis­test. Im Test: güns­tige Katzen­streu vom Discounter, Marken­streu und drei Produkte aus Pflanzenfasern. Zwei der Testsieger zählen zur güns­tigsten Katzen­streu.

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TestTest Katzen­streu24.02.2020
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Klumpen nicht immer stabil

Katzen­streu sollte stabile Klumpen bilden, die sich problemlos mit einer Schaufel entnehmen lassen. Um das zu über­prüfen, führten die Experten der Stiftung Warentest die Laborprüfung mit künst­lichem Katzenurin durch. Damit konnten sie unter anderem ermitteln, wie schnell die Streuen die Flüssig­keit aufsaugen und wie stabil die dabei entstehenden Klumpen sind. Bei einem Produkt waren die Klumpen recht weich und zerfielen leicht. Katzen­streuen mit dem Qualitäts­urteil Gut bilden hingegen stabile Klumpen.

Bei guter Katzen­streu bilden sich stabile Klumpen. Das schafften manche Streuen im Test nicht.

Beim Praxis­test erhielten die Tester Unterstüt­zung von 18 Katzen und ihren Besitzern. Die Katzenhalter bemängelten teil­weise, dass einige Streu am Boden des Klos fest pappten und sich schwer entfernen ließen. Auch dieser Punkt fließt in unsere Ergeb­nisse ein.

Das bietet der Katzen­streu-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 17 klumpende Katzen­streuen, darunter bekannte Marken wie Catsan, Biokat‘s und Cat‘s Best, aber auch güns­tige Ware von Aldi, dm, Fress­napf, Kauf­land, Lidl und Ross­mann. Drei sind Streuen auf pflanzlicher Basis.

Kauf­beratung. Verzichten Sie auf stark parfümierte Streu. Düfte irritieren sensible Katzennasen oft. Für den Test wählten wir vorzugs­weise Produkte ohne Duft aus. Einige häufig verkaufte Marken gab es jedoch nur mit Zusatz.

Tipps und Hintergrund. Die Experten der Stiftung Warentest sagen, ob Streu aus Pflanzenfasern ökologisch sinn­voll ist und prüfen, ob sie mit herkömm­licher Streu aus Ton mithalten kann.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Heft 2/2020.

Katzen­streu für 7 bis 33 Euro pro Monat

Die Packungen im Test bringen rund vier bis zwölf Kilogramm auf die Waage. Um häufiges Schleppen zu vermeiden, sollte die Streu möglichst lange halten. Die Ergiebig­keit ermittelten die Tester, indem sie die Menge wogen, die jeweils nötig ist, um 50 Milliliter Katzenurin zu binden. Als besonders ergiebig erwies sich eine Streu aus Pflanzenfasern. Mit ihr fallen monatlich pro Katze etwa 7 Euro an, zeigt unsere Modell­rechnung. Mit anderen Streuen zahlen Katzen­besitzer bis zu 33 Euro im Monat.

Nicht im Klo entsorgen

Benutztes Streumaterial gehört in den Hausmüll, keinesfalls in die Toilette. Aufgrund der lehmigen Konsistenz von Streu aus Tonmi­neralien lagert sie sich in Abwasser­rohren ab und verstopft diese.

Produkte auf Basis von Pflanzenfasern sind zwar biologisch abbaubar, dennoch sollten Garten­besitzer die Streu aus hygie­nischen Gründen nicht oder nur in geringen Maßen kompostieren. Sie kann Krank­heits­erreger enthalten. In kleinen Gärten droht Über­düngung. Auch Ökostreu ist deshalb im Hausmüll besser aufgehoben.

Dieses Thema ist erschienen im Januar 2014. Es wurde am 29.01.2020 voll­ständig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare beziehen sich auf die Vorgänger­unter­suchung.

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