Heckenscheren Länger, güns­tiger und sicherer schneiden

Heckenscheren - Länger, güns­tiger und sicherer schneiden
© Thinkstock, Stiftung Warentest (M)

Auch bei einem scheinbar so ausgereiften Produkt wie einer Heckenschere schreitet der tech­nische Fort­schritt voran: Der Trend geht weg vom Netz­kabel. Kein Wunder. Akku-Heckenscheren werden billiger und besser. Die Mehr­zahl kommt auf eine Akku-Lauf­zeit von mehr als 40 Minuten, drei halten sogar 80 Minuten durch, deutlich mehr als im Test 2012. Ob die Akku-Modelle auch sauber schneiden, zeigt der Test von 15 Heckenscheren, 5 davon Lang­stiel-Heckenscheren.

Heckenscheren Testergebnisse für 15 Akku-Heckenscheren 08/2017

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Inhalt
Liste der 15 getesteten Produkte
Akku-Heckenscheren 08/2017 - Heckenscheren
  • Bosch AHS 50-20 LI Hauptbild
    Bosch AHS 50-20 LI
  • Einhell GE-CH 1846 Li Hauptbild
    Einhell GE-CH 1846 Li
  • Gardena EasyCut Li-18/50 Hauptbild
    Gardena EasyCut Li-18/50
  • Greenworks GL 22637T Hauptbild
    Greenworks GL 22637T
  • Husqvarna 115i HD45 Hauptbild
    Husqvarna 115i HD45
  • Makita DUH 523Z Hauptbild
    Makita DUH 523Z
  • Ryobi RHT 1851R25 Hauptbild
    Ryobi RHT 1851R25
  • Stihl HSA 56 Hauptbild
    Stihl HSA 56
  • Wolf-Garten Li-Ion Power 55H Hauptbild
    Wolf-Garten Li-Ion Power 55H
  • Worx WG260E.9 Hauptbild
    Worx WG260E.9
Akku-Heckenscheren 08/2017 - Lang­stiel-Heckenscheren
  • Einhell GE-HH18LiT Hauptbild
    Einhell GE-HH18LiT
  • Gardena THS Li-18/42 Hauptbild
    Gardena THS Li-18/42
  • Greenworks GL 22147T Hauptbild
    Greenworks GL 22147T
  • Ryobi RPT 184515 Hauptbild
    Ryobi RPT 184515
  • Stihl HLA 65 Hauptbild
    Stihl HLA 65

[19.8.2020]: Aktueller Test von Heckenscheren mit Kabel

Heckenscheren - Länger, güns­tiger und sicherer schneiden
© Which / David Murray

Das britische Verbrauchermagazin Which hat Heckenscheren mit Kabel getestet. Drei gute sind auch in Deutsch­land erhältlich: Stihl HSE 71 (rund 250 Euro), Ryobi RHT6160RS (100 Euro) und Einhell GE-EH 6560 (70 Euro). Zu den wenigen Kritik­punkten zählten das Gesamt­gewicht bei Stihl, das recht schwere Sägeblatt bei Ryobi und Vibrationen bei Einhell.

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Stan­dard­schere und Lang­stielmodelle im Test

Akku-Heckenscheren eignen sich für die Arbeit fernab jeder Steck­dose und als leise Alternative zu den lauten, stinkenden Heckenscheren mit Benzin­motor. Im Test: 10 Stan­dard­scheren mit einer Schwertlänge von 50 bis 65 Zenti­meter für den Schnitt von Hecken nicht größer als Schulterhöhe, sowie 5 Lang­stiel-Heckenscheren, die dank eines Schaftes zwischen Batteriegriff und Schneid­kopf deutlich höhere Hecken stutzen können. Drei Modelle haben einen Teleskopschaft. Damit können Kleingärtner die Schnitt­höhe im Hand­umdrehen an die Erforder­nisse anpassen – sowohl über Kopf, aber auch in Bodennähe.

Längeres Arbeiten, güns­tiger in der Anschaffung

Positiv: Die Mehr­zahl der Testmodelle bietet eine hohe Schnitt­geschwindig­keit und eine Akku-Lauf­zeit von mehr als 40 Minuten. Drei Geräte halten sogar 80 Minuten pro Ladung durch. Das dürfte für die meisten Hecken reichen. Noch im Vortest 2012 lagen die Akku-Lauf­zeiten nur zwischen einer Viertel­stunde und einer halben Stunde. Und über die Jahre sind die Maschinen auch deutlich billiger geworden: Im Vergleich zu den im Test 2012 ermittelten Preisen sind gute Akku-Heckenscheren nur noch halb so teuer. Die getesteten Scheren kosten zwischen 86 und 585 Euro.

Das bietet Ihnen unser Akku-Heckenscheren-Test

Test­ergeb­nisse.
Unsere Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest zu 10 Heckenscheren und 5 Lang­stiel-Heckenscheren.
Tipps.
Wir sagen, worauf Sie beim Hecken­schneiden achten sollten, und was Sie zum Thema Akku wissen müssen.
Heft­artikel.
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Buchen- und Thujenhe­cken im Schnitt

Im Test mussten sich die Heckenscheren im Rück­schnitt von zenti­meterdicke Buchenäste bis zum Form­schnitt von zarten Thujen­austrieben bewähren. Etliche Scheren bewältigten diese Aufgaben gut. Insgesamt schnitten sechs Heckenscheren mit dem Qualitäts­urteil gut ab, vier normale und zwei Lang­stiel-Modelle. Andere Geräte im Test zeigten jedoch Schwächen, etwa in Schnitt­qualität, Hand­habung oder Halt­barkeit. Die Prüf­ergeb­nisse reichen von gut bis mangelhaft.

Keine Empfehlung für Gardena

Wenig Spaß macht die Lang­stiel-Maschine von Gardena. Die schneidet fast gar nicht, sondern schiebt schwaches wie stärkeres Schnitt­gut einfach aus der Schere wieder heraus. Jeder Schnitt muss mehr­fach angesetzt werden, sonst passiert nichts. Ausreichend im Schnitt ist hier noch wohl­wollend bewertet. Ein Modell – die Lang­stielschere von Einhell – bewerteten die Tester mit Mangelhaft. Grund: Ihr Getriebe ging im Dauer­test kaputt.

Sichereres Arbeiten mit Lang­stielscheren

Heckenscheren - Länger, güns­tiger und sicherer schneiden
© Stiftung Warentest

Wagemutige schneiden über­manns­hohe Hecken von einer Bock­leiter aus. Doch mit laufendem Messer in luftiger Höhe zu jonglieren ist sehr gefähr­lich. Heckenscheren mit langem Stiel sind daher die bessere Wahl. Dank eines Schaftes zwischen dem unten sitzenden Batteriegriff und dem Schneid­kopf weit oben stutzen sie auch über den Kopf gewachsene Hecken. Die Griff­stangen der Lang­stielscheren messen zwischen 1,4 und 2,5 Meter.

Heckenscheren Testergebnisse für 15 Akku-Heckenscheren 08/2017

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Tipps fürs Schneiden und zum Akku

  • Hecke richtig schneiden. Wenn Sie eine schön dichte, grüne Hecke haben möchten, müssen Sie sie regel­mäßig schneiden. Am besten zweimal im Jahr: Den ersten Schnitt bekommt die Hecke im Februar. So früh im Jahr stehen die jungen Triebe noch nicht im Saft und die Hecke verträgt einen kräftigen Rück­schnitt. Zudem brüten die Vögel noch nicht in der Hecke. Den zweiten – den schwächeren Form­schnitt der grünen Austriebe – gibt es bei Kiefern- und Fichtenhe­cken schon im Mai. Das führt zu attraktiv vielen Seiten­trieben, ansonsten empfiehlt sich der zweite Schnitt erst im Hoch­sommer.
  • Akku gut pflegen. Heckenscheren werden meist nur wenige Male im Jahr genutzt. Deswegen müssen Sie ihren Akku zwischen­zeitlich sachgerecht lagern. Am besten geschieht dies geladen außer­halb der Schere an einem trockenen, kühlen, aber frost­freien Ort – und nicht im Ladegerät. Einzelne entladen sich dort. Vor der Nutzung heißt es: Akku laden. So behandelt, spendet er noch jahre­lang Kraft.
  • Akku mehr­fach nutzen. Praktisch und auch geld­sparend wäre es, den Akku eines Geräts auch bei anderen verwenden zu können, zum Beispiel den Akku für die Heckenschere auch für den Frei­schneider. Das spart Kosten. Die Energiespeicher lassen sich allerdings nicht für Maschinen anderer Marken nutzen. Austausch­bar sind die Akkus nur bei Geräten derselben Marke – aber nicht immer. Lassen Sie sich von Ihrem Händler die Kompatibilität der Akkus und der Ladegeräte für andere Geräte gleicher Marke unbe­dingt bestätigen. Oder nehmen Sie die infrage kommenden Maschinen gleich beim Kauf zum Ausprobieren mit.

Nutzer­kommentare, die vor dem 26. Juli 2017 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung.

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