Heckenscheren Test

Auch bei einem scheinbar so ausgereiften Produkt wie einer Heckenschere schreitet der tech­nische Fort­schritt voran: Der Trend geht weg vom Netz­kabel. Kein Wunder. Akku-Heckenscheren werden billiger und besser. Die Mehr­zahl kommt auf eine Akku-Lauf­zeit von mehr als 40 Minuten, drei halten sogar 80 Minuten durch, deutlich mehr als im Test 2012. Ob die Akku-Modelle auch sauber schneiden, zeigt der Test von 15 Heckenscheren, 5 davon Lang­stiel-Heckenscheren.

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TestHeckenscheren25.07.2017
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Stan­dard­schere und Lang­stilmodelle im Test

Akku-Heckenscheren eignen sich für die Arbeit fernab jeder Steck­dose und als leise Alternative zu den lauten, stinkenden Heckenscheren mit Benzin­motor. Im Test: 10 Stan­dard­scheren mit einer Schwertlänge von 50 bis 65 Zenti­meter für den Schnitt von Hecken nicht größer als Schulterhöhe, sowie 5 Lang­stiel-Heckenscheren, die dank eines Schaftes zwischen Batteriegriff und Schneid­kopf deutlich höhere Hecken stutzen können. Drei Modelle haben einen Teleskopschaft. Damit können Kleingärtner die Schnitt­höhe im Hand­umdrehen an die Erforder­nisse anpassen – sowohl über Kopf, aber auch in Bodennähe.

Längeres Arbeiten, güns­tiger in der Anschaffung

Positiv: Die Mehr­zahl der Testmodelle bietet eine hohe Schnitt­geschwindig­keit und eine Akku-Lauf­zeit von mehr als 40 Minuten. Drei Geräte halten sogar 80 Minuten pro Ladung durch. Das dürfte für die meisten Hecken reichen. Noch im Vortest 2012 lagen die Akku-Lauf­zeiten nur zwischen einer Viertel­stunde und einer halben Stunde. Und über die Jahre sind die Maschinen auch deutlich billiger geworden: Im Vergleich zu den im Test 2012 ermittelten Preisen sind gute Akku-Heckenscheren nur noch halb so teuer. Die getesteten Scheren kosten zwischen 86 und 585 Euro.

Das bietet Ihnen unser Test Akku-Heckenscheren

Die besten Heckenscheren. Nach dem Frei­schalten erhalten Sie Test­ergeb­nisse zu 10 Heckenscheren und 5 Lang­stiel-Heckenscheren.

Berichte aus der Zeit­schrift test. Sie erhalten nach dem Frei­schalten auch die Testbe­richte aus den Ausgaben 8/17 sowie 9/12 zum Download als PDF. Einige Heckenscheren aus dem Test­jahr 2012 sind noch erhältlich (Stand 7/2017).

Tipps vom Fachmann. Natürlich liefern wir Ihnen auch fachmän­nische Tipps fürs Schneiden – und zum Akku.

Buchen- und Thujenhe­cken im Schnitt

Im Test mussten sich die Heckenscheren im Rück­schnitt von zenti­meterdicke Buchenäste bis zum Form­schnitt von zarten Thujen­austrieben bewähren. Etliche Scheren bewältigten diese Aufgaben gut. Insgesamt schnitten sechs Heckenscheren mit dem Qualitäts­urteil gut ab, vier normale und zwei Lang­stiel-Modelle. Andere Geräte im Test zeigten jedoch Schwächen, etwa in Schnitt­qualität, Hand­habung oder Halt­barkeit. Die Prüf­ergeb­nisse reichen von gut bis mangelhaft.

Keine Empfehlung für Gardena

Wenig Spaß macht die Lang­stiel-Maschine von Gardena. Die schneidet fast gar nicht, sondern schiebt schwaches wie stärkeres Schnitt­gut einfach aus der Schere wieder heraus. Jeder Schnitt muss mehr­fach angesetzt werden, sonst passiert nichts. Ausreichend im Schnitt ist hier noch wohl­wollend bewertet. Ein Modell – die Lang­stielschere von Einhell – bewerteten die Tester mit Mangelhaft. Grund: Ihr Getriebe ging im Dauer­test kaputt.

Sichereres Arbeiten mit Lang­stielscheren

Heckenscheren Test

Wagemutige schneiden über­manns­hohe Hecken von einer Bock­leiter aus. Doch mit laufendem Messer in luftiger Höhe zu jonglieren ist sehr gefähr­lich. Heckenscheren mit langem Stiel sind daher die bessere Wahl. Dank eines Schaftes zwischen dem unten sitzenden Batteriegriff und dem Schneid­kopf weit oben stutzen sie auch über den Kopf gewachsene Hecken. Die Griff­stangen der Lang­stielscheren messen zwischen 1,4 und 2,5 Meter.

Tipps fürs Schneiden und zum Akku

  • Hecke richtig schneiden. Wenn Sie eine schön dichte, grüne Hecke haben möchten, müssen Sie sie regel­mäßig schneiden. Am besten zweimal im Jahr: Den ersten Schnitt bekommt die Hecke im Februar. So früh im Jahr stehen die jungen Triebe noch nicht im Saft und die Hecke verträgt einen kräftigen Rück­schnitt. Zudem brüten die Vögel noch nicht in der Hecke. Den zweiten – den schwächeren Form­schnitt der grünen Austriebe – gibt es bei Kiefern- und Fichtenhe­cken schon im Mai. Das führt zu attraktiv vielen Seiten­trieben, ansonsten empfiehlt sich der zweite Schnitt erst im Hoch­sommer.
  • Akku gut pflegen. Heckenscheren werden meist nur wenige Male im Jahr genutzt. Deswegen müssen Sie ihren Akku zwischen­zeitlich sachgerecht lagern. Am besten geschieht dies geladen außer­halb der Schere an einem trockenen, kühlen, aber frost­freien Ort – und nicht im Ladegerät. Einzelne entladen sich dort. Vor der Nutzung heißt es: Akku laden. So behandelt, spendet er noch jahre­lang Kraft.
  • Akku mehr­fach nutzen. Praktisch und auch geld­sparend wäre es, den Akku eines Geräts auch bei anderen verwenden zu können, zum Beispiel den Akku für die Heckenschere auch für den Frei­schneider. Das spart Kosten. Die Energiespeicher lassen sich allerdings nicht für Maschinen anderer Marken nutzen. Austausch­bar sind die Akkus nur bei Geräten derselben Marke – aber nicht immer. Lassen Sie sich von Ihrem Händler die Kompatibilität der Akkus und der Ladegeräte für andere Geräte gleicher Marke unbe­dingt bestätigen. Oder nehmen Sie die infrage kommenden Maschinen gleich beim Kauf zum Ausprobieren mit.

Nutzer­kommentare, die vor dem 26. Juli 2017 gepostet wurden, beziehen sich auf den Vortest aus dem Jahr 2012.

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