So haben wir getestet

Im Test: 20 Fahr­radschlösser, davon 6 Bügel-, je 5 Falt- und Ketten-, sowie 4 Panzer­kabelschlösser. Einkauf der Prüf­muster: März bis April 2017. Die Preise ermittelten wir per Anbieterbefragung im Juni 2017.

Video: Fahr­radschlösser im Belastungs­test

Aufbruchsicherheit: 70 %

Ein Experte und zwei hand­werk­lich erfahrene Prüf­personen unter­nahmen Aufbruch­versuche mit verschiedenen Werk­zeugen. Ein weiterer Experte versuchte, die Schlösser „intelligent“ zu öffnen, unter anderem mit Picking. Für alle Versuche standen jeweils 3 Minuten zur Verfügung. Wir beur­teilten die erforderliche Zeit bis zum Öffnen und berück­sichtigten Aufwand und Schwierig­keits­grad. Wir prüften auch die Schneid-, Zug- und Schlag­festig­keit in Anlehnung an DIN EN 15496:2008.

Hand­habung: 20 %

Ein Experte und vier Prüf­personen (drei Männer und eine Frau mit unterschiedlicher Vorbildung), kontrollierten die Gebrauchs­anleitung, unter anderem auf Voll­ständig­keit und Verständlich­keit. Sie erprobten Öffnen und Schließen der Schlösser, unter anderem bei Dunkelheit und mit Hand­schuhen sowie das Anschließen. Sie achteten dabei auf die Vielseitig­keit der Möglich­keiten sowie die Sper­rigkeit. Sie prüften, sofern vorhanden, die Halterung des Schlosses. Außerdem bewerteten wir die Belastung durch das Gewicht.

Halt­barkeit: 5 %

In Anlehnung an DIN EN 15496:2008 wurde die Korrosions­beständig­keit geprüft. Nach 96 Stunden in einer Salz­sprühkammer beur­teilten wir den Schutz vor Korrosion, unter anderem das Schließ­verhalten, Korrosions­spuren und Beweglich­keit des Schlosses. Wir prüften den Schutz des Zylinders vor Verschmut­zung sowie die Schlüssel­stabilität in Anlehnung an DIN EN 1303.

Schad­stoffe: 5 %

Wir analysierten Ummante­lungen auf poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe (PAK) in Anlehnung an die GS-Spezifikation AfPS GS 2014:01 und Phthalat-Weichmacher. Als Bewertungs­grund­lage zogen wir für die PAK die Anforderungen der GS-Spezifikation und für die Phthalat-Weichmacher die EU-Rege­lungen der REACH-Verordnung Nr. 1907/2007 heran.

Abwertungen

Abwertungen bewirken, dass sich Mängel verstärkt auf das Qualitäts­urteil auswirken. Sie sind in der Tabelle mit einem Stern­chen *) gekenn­zeichnet. Folgende Abwertungen haben wir einge­setzt: War die Aufbruchsicherheit mangelhaft oder ausreichend, konnte das Qualitäts­urteil nicht bzw. nur eine halbe Note besser sein. Bei einem Mangelhaft für Gewicht werteten wir die Hand­habung um eine halbe Note ab. Bei ausreichender Halt­barkeit konnte das Qualitäts­urteil nur eine halbe Note besser sein. Bei nur ausreichendem Schutz vor Korrosion konnte die Halt­barkeit nicht besser sein. Lautete das Urteil für Schad­stoffe mangelhaft, konnte das Qualitäts­urteil nicht besser sein.

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TestFahr­radschloss05.08.2017
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