Test Fahr­radhelme 08/2015: So haben wir getestet

Im Test: 18 Fahr­radhelme.

Einkauf der Prüf­muster: März/April 2015.

Preise: Anbieterbefragung im Juni 2015.

Abwertungen

Bei befriedigendem Unfall­schutz konnte das test-Qualitäts­urteil maximal 0,3 Punkte besser sein. War der Unfall­schutz ausreichend, konnte das Qualitäts­urteil nicht besser sein. Das test-Qualitäts­urteil und der Unfall­schutz konnten maximal eine Note besser sein als die Stoß­dämpfung oder die erweiterte Stoß­prüfung. War die Gebrauchs­anleitung ausreichend, wurden Hand­habung und Komfort um eine halbe Note abge­wertet.

Lautete das Urteil für das Verstellen des Gurt­systems beim Trans­port mangelhaft, wurden Hand­habung und Komfort um einen Punkt abge­wertet. War die Belüftung ausreichend, konnte Hand­habung, Komfort bestenfalls eine Note besser sein.

Unfall­schutz: 50 %

Fahr­radhelme für Erwachsene Test

Stoß­prüfung. Beim Unfall wirken lineare und Rotations­kräfte auf das Gehirn. Das berück­sichtigen unsere neuen Prüfungen.

Stoß­dämpfung mit Norm-Prüf­kopf in einem Fall­prüf­stand. Aufprall mit zirka 21,6 Kilo­meter pro Stunde, 19,5 Kilo­meter pro Stunde bzw. 16,5 Kilo­meter pro Stunde auf flachen und kantigen Stahlso­ckel. Prüfung bei minus 20 Grad Celsius und 50 Grad Celsius. Prüfungen angelehnt an DIN EN 1078: 2014–04, teils mit höheren Anforderungen. Prüfung der Verletzungs­gefahr durch Verstell­mecha­nismus.

Erweiterte Stoß­prüfung mittels Hybrid-III-Prüf­kopf unter Einbeziehung der zeitlichen Verläufe der linearen Beschleunigungen und der Rotations­beschleunigungen. Berechnen der Wahr­scheinlich­keit von Kopf­verletzungen mit dem Straß­burger Kopf­modell (SUFEHM) unter Berück­sichtigung realer Verletzungs­mecha­nismen.

Abstreifsicherheit: Mit einem 10-Kilogramm-Gewicht wurde versucht, den Helm nach vorn und nach hinten vom Prüf­kopf zu ziehen.

Belast­barkeit von Riemen, Schloss: Dyna­mische Prüfung mit 10 Kilogramm Gewicht am Gurt. Bleibende Verformungen wurden ermittelt. Zwei Experten beur­teilten die Erkenn­barkeit im Dunkeln von vorn, von hinten und von der Seite.

Hand­habung, Komfort: 30 %

Fahr­radhelme für Erwachsene Test

Aufbau des Belüftungs­tests. Der warme Prüf­kopf unter dem Helm wird im Luft­strom gekühlt, seine Temperatur gemessen.

Ein Experte beur­teilte die Gebrauchs­anleitung unter anderem auf die Lesbarkeit und die Sicher­heits­hinweise. Sechs Männer und Frauen (erfahrene Frei­zeit­sportler, darunter Brillen­träger und ein Hörgeräten­utzer) beur­teilten Anpassen, Aufsetzen, Absetzen. Weiterhin beur­teilten sie Verstellen des Gurt­systems beim Trans­port, beispiels­weise nach dem Anhängen an einen Ruck­sack sowie den Trage­komfort: Pass­form, Kinn­riemen, Verschluss (unter anderem Kratzen oder Verrutschen), Sicht­feld und Belüftung während der Fahrt. Zusätzlich wurde die Belüftung durch Thermo­grafie beur­teilt.

Hitze­beständig­keit: 10 %

Nach vier Stunden bei 75 Grad Celsius und Abkühlen auf Raum­temperatur beur­teilten wir unter anderem Farb- und Material­ver­änderungen an Verklebungen, Pads und Schalen. Ebenso bei 75 Grad Celsius und 95 Prozent Luft­feuchte.

Schad­stoffe: 10 %

Teile mit Haut­kontakt wie Riemen, Verschlüsse und Pads wurden auf Phthalate sowie auf PAK (poly­zyklische aromatische Kohlen­wasser­stoffe) angelehnt an das Dokument AfPS GS 2014:01 für die Zuerkennung des GS-Zeichens untersucht.

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TestFahr­radhelme für Erwachsene25.04.2017
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