Test-Echo Meldung

Die Mehrzahl der Spielzeuge enthält hohe Mengen an Schadstoffen, bei einigen lösen sich verschluckbare Kleinteile. Zu dieser fatalen Erkenntnis führte unser Spielzeugtest (siehe test 11/2010). Viele Anbieter hat das dennoch nicht wachgerüttelt. Anstatt zu reagieren, reden sie sich heraus: Man halte sich an Gesetze, es sei noch nie etwas passiert. So auch Brio, in dessen Eisenbahn wir Flammschutzmittel, Nickel, PAK und zinnorganische Verbindungen fanden. „Schenken Sie uns weiterhin Ihr Vertrauen. Unsere Kinder haben es sich verdient“, redet Brio im Internet das Problem klein. Dabei schützen die Grenzwerte Kleinkinder ungenügend. Vom Markt verschwunden sind nur der Hase von Tedi, der Bär von Nanu Nana und der Affe von sigikid. Andere bedenkliche Produkte, etwa die Schlange von Plan Toys, hingegen nicht. Immerhin reagierte die Politik: Alle Parteien befürworten eine Verschärfung der Spielzeugrichtlinie – möglichst bald.

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