So ziehen Sie mit Ihren E-Mails um

Es gibt viele Argumente, den E-Mail-Dienst zu wechseln. Nicht zuletzt wegen der Sicher­heits- und Verschlüsselungs­funk­tionen guter Anbieter. Wer ein über lange Jahre gepflegtes Mail­archiv hat, kann es vom alten zum neuen Anbieter mitnehmen. Für den Umzug alter E-Mails zum neuen Anbieter gibt es zwei Möglich­keiten.

Per Mail­programm

Nutzen Sie ein Mail­programm wie Outlook oder Thunderbird. Legen Sie für Ihren bisherigen und für den neuen E-Mail-Dienst einen Zugang in diesem Mail­programm an. Anschließend erstellen Sie die gleiche Ordnerstruktur, die Sie bereits bei Ihrem alten Mail­dienst benutzt haben. Jetzt können Sie die E-Mails vom alten Anbieter in die neue Ordnerstruktur hinüber­schieben. Sofern das Mail­konto des neues Anbieters über das Imap-Protokoll in das Mail­programm einge­bunden ist, synchronisieren Outlook oder Thunderbird die elektronische Post auto­matisch auf den Server des neuen Dienstes. Je nach Größe des Post­fachs kann das einige Zeit dauern.

Per Umzugs­dienst

1&1, Free­netmail, Gmail, Mailbox.org, Mail.de und Posteo bieten diesen Service an. Mailbox.org nutzt dafür als Einziger den Dienst­leister Audriga. Um den Service zu starten, hinterlegen Sie beim neuen Anbieter oder dem Dienst­leister Ihre Zugangs­daten für das bisherige Mailfach. Die vorhandene Ordnerstruktur des E-Mail-Fachs wird dann zum neuen Dienst über­tragen. Je nach Anbieter lassen sich auch die Kontakt- oder Kalender­daten zum neuen Dienst über­tragen. Der digitale Umzugs­service ist nicht immer kostenlos. Bei Mailbox.org zahlen Kunden dafür zum Beispiel einmalig 3 Euro. Tipp: Nach dem Umzug sollten Sie Ihr Pass­wort ändern, damit der Umzugs­dienst – oder der neue Mailanbieter – nicht mehr auf Ihr altes Post­fach zugreifen können.

Dieser Artikel ist hilfreich. 141 Nutzer finden das hilfreich.