Bluetooth-Laut­sprecher im Test Die besten Bluetooth-Boxen

Bluetooth-Laut­sprecher im Test - Die besten Bluetooth-Boxen
Vielfalt. Manche Bluetooth-Laut­sprecher im Test klingen richtig gut, andere dünn und spitz. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Vom Leicht­gewicht für die Fahr­radtasche bis zum Schwergewicht für satten Party­sound: Der Bluetooth-Laut­sprecher-Test zeigt Unterschiede bei Klang, Akku und Stabilität.

Bluetooth-Laut­sprecher im Test Testergebnisse für 63 Bluetooth-Laut­sprecher

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15 Bluetooth-Boxen neu im Test

Im Mai 2021 haben wir 15 neue Bluetooth-Boxen in den großen Laut­sprecher-Vergleich der Stiftung Warentest aufgenommen. Darunter sind Leicht­gewichte wie der winzige JBL Clip 4, Mittel­gewichte wie der Marshall Emberton und Schwergewichte wie der Dockin D Fine+2. Besonders in der Mittel­gewichts­klasse ist die Preisspanne enorm: Sie reicht von weit unter 100 Euro etwa für den Anker Soundcore 3 bis deutlich über 200 Euro für Bose SoundLink Revolve+ II, Teufel Motiv Go oder Bang & Olufsen Besound A1 (2. Gen). Erst­mals in unseren Bluetooth-Laut­sprecher-Tests schneidet eine Box mit mangelhaft ab – sie ist nicht wasser­dicht, obwohl der Anbieter das verspricht. Die beste Box des Jahr­gangs 2021 ist zugleich der neue Mittel­gewichts-Champion.

Bluetooth-Laut­sprecher - das bietet unser Test

Test­ergeb­nisse.
Die Tabelle zeigt Bewertungen der Stiftung Warentest für alle 63 Bluetooth-Boxen, die wir seit Anfang 2019 getestet haben. Davon sind derzeit 43 lieferbar. Unter anderem prüfen wir Klang, Akku­leistung, Hand­habung und Stabilität.
Smarte Filter.
Sie wollen einen Bluetooth-Laut­sprecher kaufen? Für den Camping­urlaub, die Garten­party oder einfach nur fürs Bade­zimmer? Groß und schwer oder klein und leicht? Ein Laut­sprecher für mehrere Zuspieler – oder umge­kehrt? Mit wenigen Klicks in unserer Tabelle finden Sie die richtige Bluetooth-Box. Die Test­ergeb­nisse Ihrer individuellen Bluetooth-Laut­sprecher-Testsieger können Sie als PDF herunter­laden.
Heft­artikel.
Zusätzlich können Sie nach dem Frei­schalten der Daten­bank auch alle Testberichte zum Thema Bluetooth-Lautsprecher aus unserer Zeit­schrift test als PDF herunter­laden.

Schwergewicht: Die besten Boxen für den Garten

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Für daheim. Schwergewichte sorgen für satten Sound im heimischen Garten. © plainpicture, Stiftung Warentest / Ralph Kaiser (M)

Die großen, schweren Bluetooth-Boxen ermöglichen aufgrund ihres meist höheren Volumens den besten Klang. Damit eignen sie sich prima, um im heimischen Garten den Grill­abend in Schwung zu bringen. Mit einem Gewicht ab einem bis über zwei­einhalb Kilogramm dürften sie den meisten für einen Ausflug zum Badesee aber zu schwer sein. Die Noten in dieser Gewichts­klasse reichen von Sehr gut bis Befriedigend.

Mittel­gewicht: Die besten Boxen für den Camping­urlaub

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Kompromiss. Mittel­gewichte sind trag­barer als Schwergewichte und klingen tendenziell besser als die Kleinsten. © Getty Images / Oliver Rossi, Stiftung Warentest / Ralph Kaiser (M)

Zu den mittelschweren Lautsprechern zählen wir alle Bluetooth-Boxen, die zwischen 500 und 1000 Gramm wiegen. Sie bieten einen guten Kompromiss, wenn es zwischen Klangqualität und Trans­port­aufwand abzu­wägen gilt. Im Wohn­wagen oder Camper machen sie eine gute Figur. Einige Geräte in dieser Gewichts­klasse klingen sogar sehr gut.

Leicht­gewicht: Die besten Boxen für unterwegs

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Für unterwegs. In Wanderruck­sack oder Fahr­radtasche nehmen die Kleinsten am wenigsten ins Gewicht. © plainpicture, Stiftung Warentest / Ralph Kaiser (M)

Die leichten Bluetooth-Boxen wiegen unter 500 Gramm und eignen sich vor allem für die mobile Nutzung – sie passen perfekt in die Fahr­radtasche oder den Wanderruck­sack. Sehr guten Ton dürfen Käufer hier allerdings nicht erwarten. Dafür fehlt den Kleinen das Volumen. Doch auch unter den Kleinen gibt es Unterschiede in der Klangqualität.

Gut für die Ohren: Die Tests der Stiftung Warentest

Laut­sprecher und Stereo­anlagen.
Neben Regallautsprechern, WLan-Lautsprechern und smarten Lautsprechern haben wir auch Mini-Hifi-Anlagen getestet.
Kopf­hörer und Sound­bars.
Zudem finden Sie auf test.de Test­ergeb­nisse zu den besten kabellosen Kopfhörern sowie günstige Soundbars mit Dynamik und Bass.
Topsound im Wohn­zimmer.
Wie Sie Ihre alte Stereo­anlage auf „Musik hören 2.0“ umstellen, erklären wir in unserem Testpaket Stereoanlage vernetzen.

Akku: Enorme Unterschiede bei der Lauf­zeit

Wichtig bei Mobilgeräten ist die Akku­lauf­zeit. Hier zeigt der Bluetooth-Laut­sprecher-Test der Stiftung Warentest enorme Unterschiede: Einige Mini-Boxen machen bei der Musik­wieder­gabe per Bluetooth schon nach wenigen Stunden schlapp, andere halten über 50 Stunden durch.

Wenig erfreulich: Keiner der Bluetooth-Laut­sprecher im Test nutzt Stan­dard­akkus. Bei den meisten ist der Akku sogar fest verbaut und nicht vom Anwender wechsel­bar. Das ist doppelt ärgerlich: So kann der Nutzer die Betriebs­dauer unterwegs nicht mit einem Wechselakku verlängern. Und die Lebens­dauer des Akkus begrenzt die des Laut­sprechers. Ist der verbaute Akku nach einigen Jahren am Ende, lässt sich die Box nicht mehr mobil betreiben. Nur wenige Boxen punkten mit der Möglich­keit, den Akku zu wechseln (Bluetooth-Lautsprecher mit wechselbarem Akku).

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Diese Tests müssen Bluetooth-Boxen über­stehen

Bluetooth-Laut­sprecher im Test - Die besten Bluetooth-Boxen
Wasser­fest? Je nach Anbieter­angaben durch­laufen die Boxen einen Regen-, einen Wasser­strahl- oder sogar einen Tauchtest. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Im Außen­einsatz und auch zu Hause muss eine Mobilbox einiges aushalten. Entsprechend streng sind unsere Stabilitäts­prüfungen.

So lassen wir die Laut­sprecher beim Fall­test etwa aus Tischhöhe auf den Boden fallen.

Ebenfalls wichtig ist die Regen­festig­keit der Laut­sprecher. Den Beregnungs­test über­stehen derzeit selbst Geräte, die nicht ausdrück­lich als wasser­dicht beworben werden.

Wird ein Wasser­schutz ausgewiesen, prüfen wir zusätzlich, ob die Anforderungen der jeweiligen Schutz­klasse auch erfüllt werden – etwa, indem wir die Laut­sprecher Spritz- und Strahl­wasser aussetzen. Im Tauchtest müssen die Bluetooth-Boxen drei Minuten in einer Wasser­tiefe von einem Meter durch­halten.

Fazit: Nicht alle Laut­sprecher halten, was ihre Anbieter versprechen!

Koppeln: So flexibel sind die Bluetooth-Boxen im Test

Alle Laut­sprecher im Test lassen sich per Bluetooth-Funk ans Handy koppeln. Dabei sind die Geräte unterschiedlich flexibel: Viele lassen sich nur mit einem Zuspieler koppeln, einige aber auch mit mehreren zugleich. So kann auf der Party jeder mal DJ spielen und Songs von seinem Handy beitragen.

Einige Modelle erlauben es, mehrere baugleiche Bluetooth-Boxen mit einem Smartphone zu verbinden – etwa um mehrere Räume synchron zu beschallen. Für bessere räumliche Wirkung können bei einigen Modellen zwei Boxen als Stereo-Paar verbunden werden. Bluetooth hat aber Grenzen, insbesondere beim Koppeln mehrerer Laut­sprecher.

Die meisten Geräte haben aber auch einen analogen Audio-Eingang, an den sich Quellen ohne Bluetooth anschließen lassen, zum Beispiel ein CD-Player.

Dieser Test wird regel­mäßig aktualisiert. Ältere Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand beziehen.

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98 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Saimondo am 24.10.2021 um 18:43 Uhr
Verblindetes Testen wäre super!

Danke für den interessanten Test. Allerdings wäre es ziemlich wichtig, die akustische Qualität nur zu bewerten, während der Tester nicht sieht, welches Modell er vor Augen hat. Dies findet am besten mit mindestens zwei Durchgängen, um Abzubilden, wie viel Unsicherheit oft dabei ist (gerade auf "Experten", die gut bezahlt sind, lastet sonst ein Druck, irgendwas profimäßig ganz deutlich zu erkennen, was objektiv verbindet schon nicht mehr so deutlich ist). Entweder mit Sichtschutzbrille oder in einem dunklen Raum. Egal, was die Tester für Ausflüchte auch haben mögen, dies wäre wirklich essentiell!

Achim137 am 18.09.2021 um 08:05 Uhr
Testsieger Bose überzeugt nicht

Vor einigen Monaten habe ich mir den Testsieger Bose Soundlink Revolve+ II gekauft und bin etwas enttäuscht. Ich empfinde den Sound als zu dumpf, der Bass ist ziemlich stark, aber klingt schlecht. Das liegt natürlich auch an den physikalischen Grenzen von kleinen Boxen, aber leider enthält die App keinen Equalizer zum Herunterregeln des Basses.

Zarentest am 17.08.2021 um 22:35 Uhr
Bose SoundLink Revolve+ II tolles Produkt

Der Bose SoundLink Revolve+ II (Heft 06/2021, Gerät Mitte August 2021 für 243 Euro gekauft) funktioniert auch mit einem älteren Mac unter OS X 10.10.5 störungsfrei, im Gegesatz zum Teufel Rockster Cross (Heft 08/2020). Die Eignung zum Transport sehe ich beim Bose (knapp 1 kg, mit Henkel, passt in Rucksack) um zwei Notenstufen besser als beim genannten Teufel-Gerät.

Profilbild Stiftung_Warentest am 09.08.2021 um 12:16 Uhr
Stiwa-Veröffentlichungen aus dem Ausland kaufen?

@Zarentest: Wir bieten Print-Produkte auch im Ausland an. Also Hefte, Heft-Abos, Bücher und Ratgeber. Die Flatrate für den kompletten Zugriff auf alle Tests auf test.de bieten wir fürs Ausland als Kombi-Abo mit einem Print-Abo an. Aber es Stimmt: Reine digitale Produkte bieten wir bislang nur im Inland an. (Bu)

Zarentest am 06.08.2021 um 20:24 Uhr
Digitale Kleinstaaterei?

Es ist offensichtlich eine politische Entscheidung der Stiftung Warentest, ihre Dienstleistungen nicht in anderen Ländern wie CH oder AT anzubieten. Das sollte man klar aussprechen. Halbgare Erklärungen, die sich hinter angeblicher Steuerbürokratie verstecken, bringen da nichts.
Die digitale Verkaufssperre für Nachbarländer ist bedauerlich und widerspricht der europäischen Idee.
Viele aktuelle Tests auf test.de weisen ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit auf. Die Bewertungen scheinen ausgewogen. Wenn Apps von ActionCams private Aufnahmen etc. an Werbeindustrie und Datenhändler senden, ist eine deutliche Abwertung nur konsequent. Wenn die Hersteller von Convertibles bei vierstelligen Kaufpreisen an der Kamera sparen, kann es ebenfalls kein Sehr gut geben. Die Tests sind detailliert genug, damit man die Ergebnisse nach eigenen Kriterien gewichten kann, zum Beispiel, wenn man in Sonnencremes auf das potentiell bedenkliche Octocrylen verzichten möchte.