Leere Strände in der Türkei, volle Hotels auf Mallorca: Nach mehreren Terror­anschlägen in Europa und dem gescheiterten Putsch in der Türkei haben sich die Ziele der Touristen verändert. In der Türkei, in Tunesien und Frank­reich bleiben die Urlauber aus. Mallorca wird dagegen nahezu über­rannt, auch das spanische Fest­land, Portugal, Kroatien und Griechen­land sind gut gebucht. Nicht nur die Deutschen ändern ihre Reisepläne, sondern Menschen welt­weit. 40 Prozent aller Touristen sagen, dass die Terrorgefahr ihre Urlaubs­pläne beein­flusst, berichtet das Markt­forschungs­unternehmen IPK Interna­tional. Verunsichert sind vor allem Reisende aus Asien und Osteuropa. Am unsichersten stufen die Befragten Israel, die Türkei und Ägypten ein. Auch Reise­führer­verlage spüren die Veränderung. So ist Paris bei Marco Polo nicht mehr unter den Top 10 und Istanbul rutschte von Platz 14 auf Rang 50 ab. Auf den ersten Plätzen liegen zur Zeit Mallorca, Berlin und London.

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