Vereinbaren ein Zahn­arzt, der keine freie Sprech­stunde anbietet, und eine Patientin, dass bei kurz­fristiger Termin­absage Schaden­ersatz gezahlt werden muss, ist das laut Amts­gericht Biele­feld rechtens. Eine Frau hatte bei Termin­ver­einbarung zugesagt, dass sie mindestens 48 Stunden vorher absagt, falls sie nicht erscheinen kann. Die Frau sagte dann aber am selben Tag ab. Somit schulde sie dem Zahn­arzt ein Ausfall­honorar für 80 Minuten und damit einen Betrag von 375,02 Euro, so das Gericht (Az. 411 C 3/17).

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