Wer in der Türkei einen Teppich kauft, kann dies nicht nach deutschem Recht rückgängig machen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf (Az: 21 U 48/99) verurteilte einen deutschen Urlauber, drei Teppiche im Wert von 13.800 Mark zu bezahlen. Der Tourist hatte die Teppiche während einer Stadtrundfahrt gekauft und wollte das Geschäft am nächsten Tag unter Verweis auf das deutsche Haustürwiderrufsgesetz rückabwickeln. Dies lehnte das Gericht ab: Für das Geschäft gelte türkisches Recht.

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