Teppichsiegel: Versprochen

Teppichböden Test

GUT

GUT: Das GUT-Signet wird von der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GUT) vergeben, einem Herstellerverband. Die Teppichböden sind umweltschonend produziert und von unabhängigen Instituten wie dem Textiles & Flooring Institute (TFI) auf Schadstoffe, Emissionen und Gerüche geprüft. Die Haltbarkeit wird aber nicht geprüft. Einige Stoffe wie etwa krebserzeugende Azofarben oder das Pestizid Pentachlorphenol dürfen nicht enthalten sein, für andere gibt es Grenzwerte. Mottenschutz mit Permethrin ist hier für Wollteppiche vorge­schrieben. Das GUT-Signet enthält eine Prüfnummer.

ETG

Teppichböden Test

ETG

Das Teppich-Siegel „Certificate of Quality“ der Europäischen Teppich-Gemeinschaft (ETG) zeichnet Teppichböden aus, die von unabhängigen Instituten sowohl einer Material- und Qualitätsprüfung unterzogen wurden als auch umweltschonend hergestellt und auf Schadstoffe, Emissionen und Gerüche geprüft sind. Voraussetzung ist das GUT-Signet oder ein vergleichbares Zeichen. Zur Gesamtbewertung dient ein Sternesystem: Je mehr Sterne, desto höher die Qualität. Zudem informieren Piktogramme über Strapazierfähigkeit und Zusatzeigenschaften wie etwa Stuhlrolleneignung. Das ETG-Siegel enthält eine Prüfnummer. Die Zertifizierung wird vom Tüv Rheinland überwacht.

DAAB

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DAAB

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund DAAB empfiehlt Teppiche mit dem Siegel „Allergiker geeignet“ des Tüv Nord, das eine Geruchsprüfung sowie einen Test der Materialien auf ihr Allergisierungspotenzial bescheinigt. Zusätzlich muss dem Boden vom Umweltlabor GUI ein bestimmtes Feinstaubbindevermögen attestiert werden.

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