Tennis Borussia Berlin Meldung

Große Pläne - steiler Absturz: Mit dem Ziel erste Bundesliga startete Tennis Borussia in die vergangene Saison. Jetzt spielt das Team in der Regionalliga.

Einen Totalverlust ihres Geldes müssen Anleger fürchten, die sich als atypisch stille Gesellschafter an der Fußballmarketing- und Investitions-AG (seit Juli 1999 GmbH & Co. KgaA) bei Tennis Borussia Berlin beteiligt haben. Sie hatten vergebens auf den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg der Fußballmannschaft gesetzt.

Angestrebt war der Aufstieg in die erste Bundesliga. Doch die Mannschaft darf nicht einmal mehr in der zweiten Bundesliga spielen. Wegen fehlender finanzieller Sicherheiten wurde sie vom Deutschen Fußball Bund (DFB) in die Regionalliga verbannt. Die hinter Tennis Borussia stehende Göttinger Gruppe um Erwin Zacharias und Jürgen Rinnewitz stellte die vom DFB verlangte Bankbürgschaft nicht.

Finanztest hatte bereits 1997 vor dieser hochspekulativen Beteiligung gewarnt und sie eher als Spende denn als Gewinn bringende Anlage eingestuft.

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