Telekom Meldung

Die deutsche Telekom erhöht zum 1. September die Grundgebühren für analoge Anschlüsse. Kunden zahlen dann monatlich etwa zwei Euro mehr. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat einen entsprechenden Tarifantrag der Telekom genehmigt.

Monatliche Grundgebühr

Besitzer eines T-Standard-Anschlusses bezahlen zur Zeit monatlich 13,72 Euro Grundgebühr. Ab 1. September erhöht sich diese auf 15,66 Euro - also um knapp 2 Euro. Wer einen T-Net-100-Anschluss gewählt hat, bezahlt in Zukunft 18,45 statt 16,99 Euro im Monat. Das sind eineinhalb Euro mehr.

Neue Anschlüsse

Auch die Bereitstellung für Analog- und ISDN-Anschlüsse wird teurer. Bisher mussten Telekomkunden einmalig 51,57 Euro für die Einrichtung eines Anschlusses zahlen. Ab September kostet die Bereitstellung nun 59,95 Euro. Für die Übernahme eines Anschlusses berechnet die Telekom künftig 29,94 Euro. Bis September nur 25,78 Euro.

Kleine Entschädigung

Im Gegenzug senkt die Telekom ab September die Preise für Ortsgespräche. Die günstige Nebenzeit dauert zukünftig länger. Schon ab 18 Uhr telefonieren Kunden Montag bis Freitag für 1,5 Cent pro Minute. Bisher mussten sie bis 21 Uhr warten, um den günstigen Tarif nutzen zu können. Dieser Tarif gilt an Sonn- und Feiertagen rund um die Uhr. Die teuere Hauptzeit beginnt zukünftig um 9 und endet um 18 Uhr. In dieser Zeit kostet eine Minute wie bisher 4 Cent. Die Telekom rechnet allerdings nicht in Minutenschritten ab: In der Hauptzeit gibt es eine 1,5-Minuten-Taktung und in der Nebenzeit eine Vier-Minuten-Taktung. Die Ortsgespräch-Tarife für Analog- und ISDN-Anschluss sind somit identisch.

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