Gegen unerlaubte Werbeanrufe in der Privatwohnung will die Verbraucherzentrale Hamburg jetzt bundesweit vorgehen. Wer sich gegen solche „kalten Anrufe“ wehren will, sollte zunächst zum Schein auf den Werbeanrufer eingehen, seine Identität und Adresse erfragen, schriftliche Unterlagen und Prospekte anfordern. Das verbessert die Beweislage. Schreiben Sie dann einfach formlos auf Briefpapier: „Ich weiß, dass es strafbar ist, Falsches an Eides statt zu versichern. Folgendes versichere ich an Eides statt:“ Danach nennen Sie Ihren Namen, Adresse, Alter, Beruf und schildern den Ablauf des Anrufs. Schreiben Sie auch, dass sie mit dieser Firma nie zuvor Kontakt hatten und ihrem Gegenüber nie erklärt haben, mit Werbeanrufen einverstanden zu sein. Diese eidesstattliche Versicherung schicken Sie unterschrieben und mit Datum versehen an:

Verbraucherzentrale Hamburg
Kirchenallee 22
20099 Hamburg

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