Mütter und Väter schwatzhafter Sprösslinge können aufatmen. Sie müssen sich nun nicht mehr vor der Telefonrechnung fürchten. Seit 1. Januar 2001 können sie sowohl für das Festnetz als auch für den Mobilfunk eine Obergrenze festlegen, immer für den folgenden Monat im Voraus. Ist die Grenze erreicht, teilt die Telefongesellschaft dies mit. Je nach Anbieter kann man nach Erreichen des Limits auch eine Sperrfunktion einrichten lassen.

Auf drei Wegen können die Telefongesellschaften die in Paragraph 18 der Telekommunikations-Kundenschutzverordnung festgelegte Limitierung umsetzen: Sie zeigen das Erreichen des Limits über das Telefondisplay an, machen den Kunden durch eine Ansage im Telefon darauf aufmerksam oder bieten Prepaid-Produkte an.

Allerdings reicht es aus, wenn sich das Unternehmen für eine dieser drei Alternativen entscheidet. Wählt der Anbieter die Limitierung per Display und der Kunde besitzt kein passendes Telefon ­ Pech für den Kunden. Entweder er wechselt den Anbieter oder das Telefon.

Wer sich für das Angebot interessiert, kann sich direkt an seine Telefongesellschaft wenden. Doch ist es den Unternehmen freigestellt, ein Entgelt für diesen Service zu erheben. Ausgenommen von der Limitierung sind bisher Gespräche vom Mobiltelefon im Ausland.

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