Telefonische Angebote Meldung

Wenn das Telefon klingelt, ist immer öfter ein rühriger Verkaufsagent in der Leitung. Bei unserer diesbezüglichen Onlineumfrage gab jeder dritte der 7 200 Befragten an, schon Werbeanrufe erhalten oder ungebetene Verkäufer an der Wohnungstür gehabt zu haben. Meist werden billigere Telefongespräche, niedrigere Internetkosten oder beides versprochen – im Namen von Telefonfirmen wie 1&1, Alice, Arcor, freenet, FlexFon, Tele2 (01013 Telecom), Deutscher Telekom und Versatel. Wer das Gespräch nicht augenblicklich beendet, erhält nicht selten Post: Die Telekom teilt mit, dass der Anschluss „wunschge­mäß“ gekündigt sei, eine neue Telefongesellschaft begrüßt ihren neuen Kunden. Oder die nächste Rechnung fällt höher aus, weil nun ein „Spartarif“ in Rechnung gestellt wird.

Leser klagten wiederholt, dass ihnen all das widerfährt, obwohl sie einen Vertragswechsel ausdrücklich ablehnten. In der Hoffnung, das unerwünschte Telefonat schnell beenden zu können, nutzen viele die Floskel „Bitte schicken sie mir unverbindlich ihr Angebot zu“. Doch dieser Satz wird regelmäßig als Bereitschaft zum Vertragswechsel ausgelegt.

Tipp. Beenden Sie unerwünschte Telefonate und Hausbesuche mit „Ich bin nicht interessiert! Guten Tag.“ Im Fall des Falles gilt für solche Geschäfte ein 14-tägiges Rücktrittsrecht. Nehmen Sie es umgehend in Anspruch – zur Not mit einem Anwalt.

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