Tipps

  • Ausprobieren. Probieren Sie das Telefonieren übers Internet zunächst aus. Am besten mit einem Telefonprogramm für den PC. Die Software gibt es kostenlos im Internet. Außerdem benötigen Sie einen DSL-Anschluss und ein Headset (Kopfhörer und Mikrofon).
  • Ergänzen. Telefonieren übers Internet lohnt sich zunächst als Ergänzung zum Festnetz. Vor allem für Auslandsgespräche (die sind übers Internet billiger als bei der Telekom) und Gespräche zu anderen VoIP-Nutzern. Erst in Zukunft – wenn es DSL-Anschlüsse auch ohne Telefonanschluss gibt, kann das IP-Telefon den Festnetzapparat ersetzen.
  • Kostenlos. Gespräche zu anderen VoIP-Nutzern sind kostenlos, wenn die Teilnehmer denselben VoIP-Dienst benutzen. Etwa von Skype zu Skype. Auch die Gespräche in Partnernetze sind frei. So kooperieren etwa freenet, sipgate, SIP-phone, Strato und web.de. Wählen Sie den VoIP- Dienst, den auch Ihre Freunde benutzen.
  • VoIP-Telefon. Wenn Sie öfter über das Internet telefonieren, lohnt sich ein VoIP-Adapter für das analoge Telefon oder ein spezielles VoIP-Telefon. Vorteil dieser Geräte: Sie telefonieren unabhängig vom PC. VoIP-Telefon oder Adapter werden direkt an das DSL-Modem angeschlossen. Auch das Telefonieren über einen DSL-Router funktioniert. Den Rechner müssen Sie dafür nicht mehr einschalten.
  • Flatrate. Sie möchten alle Telefongespräche über das Internet führen und jederzeit erreichbar sein? Dann brauchen Sie eine Flatrate, zu deutsch: einen Pauschaltarif. Preis: ab etwa 20 Euro im Monat. Flatratekunden sind rund um die Uhr mit dem Internet verbunden. Wenn Sie auch unbegrenzt telefonieren wollen, brauchen Sie zusätzlich eine VoIP-Flatrate. Mit einer solchen Flatrate sind alle Gespräche frei. Preis: ab 40 Euro (Strato).
  • Qualität nimmt zu. So gut wie ein Festnetzgespräch ist der Plausch übers Internet noch nicht. Die Gespräche klingen etwas rauschig und dünn. Das soll in Zukunft besser werden: Durch schnellere Server und bessere Technik. Bis dahin sollten Sie Ihren Festnetzanschluss behalten, wenn Sie beste Qualität brauchen.
  • Stromausfall. Ob Computer, VoIP-Telefon oder VoIP-TK-Anlage: Ohne Strom läuft nichts. Greifen Sie deshalb auf Ihr Handy zurück, wenn der Strom ausfällt.
  • Fax. Analoge Faxgeräte lassen sich auch mittels IP-Adapter nicht an das Internet anschließen. Die Adapter sind für menschliche Sprache gemacht. Die Umwandlung von Faxsignalen funktioniert nicht korrekt. Versenden Sie Texte und Bilder stattdessen per E-Mail. Über spezielle Gateways können Sie Ihre E-Mail auch an analoge Faxgeräte senden.
  • Notruf. Feuerwehr und Polizei arbeiten im Festnetz. Die meisten VoIP-Anlagen geben Notrufe deshalb an das Festnetz ab. Wird der Notruf dagegen übers Internet übertragen, kann der Anrufer nicht direkt geortet werden. Ein Sicherheitsrisiko. Geben Sie bei einem Notruf stets Namen, Anschrift und Hausnummer an.

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