Telefonieren ins Ausland Meldung

Mit speziellen Vorwahlen können auch diejenigen günstig telefonieren, die nicht Kunden der Deutschen Telekom sind. test erklärt, wie das Telefonieren über sogenannte Call­through-Anbieter funk­tioniert.

Auslands­gespräche meist teuer

Gespräche ins Ausland sind bei den großen Telefongesell­schaften meist teuer: egal ob Telekom, Vodafone, O2 oder Kabel Deutsch­land. Beispiel: Eine Minute nach Thai­land kostet bis zu 1,70 Euro (Telekom T-Net). Telefon­discounter machen die Gespräche billiger. Mit Spar­vorwahlen wie 01071, 01069 oder 01058 kostet die Minute nach Thai­land nur wenige Cent. Nutz­bar sind die Spar­vorwahlen aber nur von Kunden der Deutschen Telekom. Wer mit seinem Telefon­anschluss zu einem anderen Anbieter gewechselt ist, kommt mit Call-by-Call-Spar­vorwahlen nicht weiter.

Call­through-Anbieter als Alternative

Alternative sind sogenannte Call­through-Anbieter, die das Gespräch via 0180er Service­einwahl durch ihr Netz leiten. Der Ablauf: Wählen Sie die Zugangs­nummer des Call­through-Anbieters, warten Sie auf die Tarif­ansage, geben Sie die gewünschte Landes­vorwahl und Rufnummer ein und beenden Sie die Eingabe mit der Rautetaste (#). Der Call­through-Anbieter stellt nun die Verbindung her. Den Preis für das Gespräch buchen die Anbieter auf Ihre Telefon­rechnung. Das funk­tioniert auch aus den Netzen von Vodafone, O2 oder Kabel Deutsch­land. Eine Minute nach Thai­land telefonieren kostet bei Call­through-Anbietern beispiels­weise 3,9 Cent (siehe Tabelle).

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