Telefónica, Telekom, Vodafone Vor­erst keine Vorrats­daten­speicherung

Telefónica, Telekom und Vodafone werden vor­erst keine Vorrats­daten­speicherung durch­führen. Seit Juli ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Tele­kommunikations­anbieter mehrere Wochen lang speichern müssen, wer wann mit wem telefoniert hat und welche IP-Adressen Kunden verwenden. Das soll die Arbeit von Ermitt­lungs­behörden erleichtern. Das Ober­verwaltungs­gericht Münster hat diese anlass­lose Speicherung in einem Eilverfahren Ende Juni für europa­rechts­widrig erklärt. Die Bundes­netz­agentur verzichtet nun vorläufig darauf, die Speicher­pflicht durch­zusetzen. Die Aufsichts­behörde will abwarten, ob sich das Urteil in einem Haupt­verfahren bestätigt.

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