Telefongeschäfte Meldung

Wenn Vermittler von Termingeschäftsfirmen zuschlagen, haben Kunden bereits verloren.

Bei Anruf Geld. Das ist das Ziel von Telefonverkäufern, die für Firmen wie den „Phoenix Kapitaldienst“ in Frankfurt am Main arbeiten. Sie bieten Optionsgeschäfte mit Kaffee, Öl oder Aktienindizes an und wecken die Hoffnung auf hohe Gewinne. Doch das Risiko für Anleger ist noch höher. Bevor das Geld an der Börse angelegt wird, kassiert Phoenix rund 50 Prozent des Betrages. Weitere 3 Prozent der Anlagesumme gehen an Broker. Da sind Verluste programmiert. Phoenix selbst rät Anlegern: „Sie sollten Ihren Einsatz als Totalverlust abschreiben.“ Das sagen die Vermittler am Telefon allerdings nicht. Das steht im Prospekt, der später verschickt wird - auf einer von insgesamt 30 Seiten.

Finanztest erklärt, wie die Abzocke per Telefon funktioniert, wie Sie sich schützen und was Sie noch tun können, wenn Sie auf unseriöse Vermittler hereingefallen sind.

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