Nur einen Tag nachdem Finanztest im März-Heft über unseriöse Adressbuchschwindler berichtet hatte, bekam die Redaktion Post. Der Telefonbuch Verlag Akalan schickte ein als Rechnung getarntes Angebot. Das gleiche bekamen landesweit Firmen und Selbstständige. Bei diesem Adressbuchschwindel setzt der Initiator darauf, dass die Adressaten im Glauben an eine offizielle Rechnung das Geld überweisen.

Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft. Das Konto des Verlags wurde von der Bank gesperrt und gekündigt. Gut für diejenigen, die bereits auf den Betrug hereingefallen sind. Denn Akalan kommt nicht mehr an das Geld. Es liegt sicher bei der Bank, bis die Gerichte über den Fall entschieden haben.

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