Tipps

  • Kundendaten. Kontrollieren Sie früh, ob neuer und alter Anbieter identische Daten von Ihnen haben und nicht etwa Tippfehler für Verzögerung sorgen könnten.
  • Anbieterwechsel. Rechnen Sie mit Wartezeiten. Hat Ihnen der neue Anbieter keinen festen Termin gegeben, dann lassen Sie sich nicht zu lange vertrösten. Tut sich nichts, sollten Sie ihm per Einschreiben mit Rückschein eine Frist zur Bereitstellung des Anschlusses setzen. Lassen Sie sich nicht mit Hinweisen etwa auf die angeblich säumige Telekom vertrösten.
  • Rücktritt. Kündigen Sie dem Anbieter bereits bei Fristsetzung Ihren Rücktritt für den Fall des Fristablaufs an. 14 Tage sind allemal angemessen. Sind sie verstrichen, können Sie immer noch etwas warten.
  • Schadenersatz. Kosten etwa durch teure Handytelefonate können Sie dem säumigen Anbieter erst in Rechnung stellen, wenn er mit seiner Leistung in Verzug ist. Das trifft zu, wenn ein fester Termin oder die von Ihnen gesetzte Frist verstrichen ist.
  • Untergeschobene Verträge. Hat ein Anbieter ungefragt einen Wechsel veranlasst, teilen Sie Ihrem ursprünglichen Anbieter mit, dass Sie zurückwollen. Schreiben Sie dem neuen Anbieter mithilfe des Musterbriefs der Verbraucherzentralen, dass kein Vertrag existiert (www.vz-nrw.de, Rubrik „Medien & Telekommunikation“).
  • DSL. Beantragen Sie bei einem DSL-Vertrag keine „schnellstmögliche“ Bearbeitung, wenn Sie sich nicht über Ihr 14-tägiges Widerrufsrecht streiten wollen.

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