Telefon-Warte­schleifen

So sind die Tester vorgegangen

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Test­kunden haben in einer Stich­probe im Zeitraum vom 3. bis 19. Juni 2013 bei 171 Service­nummern aus dem Fest­netz angerufen. Hotlines, bei denen die Tester nach dem ersten Anruf in die Warte­schleife gerieten, haben sie danach noch zwei Mal angerufen. Jene Anbieter, die für Warte­schleife Geld berechneten, konnten die Tester erst der Telekom-Monats­abrechnung von Ende Juni entnehmen. Die 12 Service-Hotlines, bei denen die Tester in mindestens zwei von drei Anrufen in die Warte­schleife fielen und die dafür Geld berechnet haben, sind in der Tabelle genannt.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

fhanka am 07.10.2013 um 22:10 Uhr
Riesen Hintertuerchen bei telefon. Warteschleifen

Die neue Regelung hat leider ein Schlupfloch zu Lasten der Kunden: "Bei ortsgebundenen Rufnummern, Rufnummern zum Ortstarif wie die Behördenauskunft 115, bei herkömmlichen Mobilfunkrufnummern und bei grundsätzlich entgeltfreien Rufnummern (z.B. 0800) können Warteschleifen weiterhin uneingeschränkt eingesetzt werden". Firmen wie z.B. FONIC nutzen dies zu ihren Gunsten. Ihre Kundenbetreuung hat die Nummer 0176-88880000 und kostet somit. Ich rief die Kundenbetreuung wegen eines nicht von mir zu vertretenden Vertrags- und Netzproblems an, wartete weit ueber 10 Minuten in einer Warteschleife ohne dass ein Kundenbetreuer sich meldete und brach dann frustriert den Anruf ab, weil das Servicezeitende von 20 Uhr ueberschritten war. Und dafuer muss ich auch noch gut 1 Euro Gebuehr bezahlen. Selbst am Vormittag wartet man i.d.R. erst mehrere Minuten bis ein Kundenbetreuer sich meldet. So zahlt mit der Telefongebuehr wieder der Kunde die Kosten der Behebung der Fehler der Firma FONIC.

specht031043 am 26.07.2013 um 20:19 Uhr
Service-Rufnummern

Schon der Begriff "Service-Rufnummer" ist pervers! Service wird nicht geboten. Man erreicht keinen festen Ansprechpartner. Falls man erneut anruft, muss man dem Kollegen alles wieder von vorne vorkauen.
In der Regel kann ich auch eine Festnetznummer für die Firma ermitteln. Wenn ich dann noch die Nebenapparatnummer des Mitarbeiters notiere, kann ich jederzeit den gleichen Ansprechpartner bekommen. Außerdem zahle ich für den Anruf auf dem Festnetz NICHTS - Flatrate.
Notfalls kann ich über das Impressum eine Emailadresse rausbekommen. Eine Email kostet mich auch NICHTS.
Am besten ist, wenn ich eine TELEFAX-Nummer erfahre. Diese altmodische Sache bietet viele Vorteile! Hier bekomme ich zusätzlich einen Sendebericht. Dieser enthält bei einer Seite auch noch ein Abbild der gesendeten Nachricht. Damit ist zum Beispiel im Falle einer Kündigung viel erreicht.
Volker Specht

bendik am 15.07.2013 um 16:23 Uhr
hauptsache kohle

find das eh doof, weil die zu wenig mitarbeiter haben bzw diese alle besetzt sind dürfen wir zahlen für 10 stunden warten und dann am ende um 2 minuten beraten zu werden oder sogar abgewirgt zu werden.

bendik am 15.07.2013 um 16:23 Uhr
hauptsache kohle

find das eh doof, weil die zu wenig mitarbeiter haben bzw diese alle besetzt sind dürfen wir zahlen für 10 stunden warten und dann am ende um 2 minuten beraten zu werden oder sogar abgewirgt zu werden.

Gelöschter Nutzer am 13.07.2013 um 05:30 Uhr
@Gonni

Sie fragen: "Warum soll ich denn für einen Anruf bei einer Firma überhöhte Telefonentgelte bezahlen?" Das haben sie noch nie gebraucht. Sie haben sich einfach nur einen Vertragspartner aussuchen müssen, der die von ihnen gewünschte Leistung (kostenfreie Anrufe) auch anbot. Niemand hat sie gezwungen einen Vertrag mit einem Anbieter abzuschließen, der ihnen Gebühren für Anrufe berechnete. Sie hatten schon immer jede Wahl. Die haben sie allerdings JETZT nicht mehr. Nun müssen sie als Kunde bei allen Anbietern über die Produktpreise die Anrufe von ihnen selbst und anderer Leute bezahlen. Klassischer Knieschuss halt.