Telefaxwerbung Meldung

Über unverlangte Werbepost aus dem Telefax ärgern sich viele Verbraucher. Rechtlich ist die Sache klar: Die Versender handeln illegal, denn Papier, Toner und Strom gehen auf Kosten des Empfängers, der oft noch zu nachtschlafender Zeit geweckt wird. Diese Rechtslage gilt auch für gewerblich genutzte Faxgeräte. Nur: Es gibt kaum Wege, sich zu wehren. Zwar existiert auch für Faxe eine "Robinson-Liste", über die man seine Nummer für Werbung sperren lassen kann (Tel. 0 180 5 / 23 56 30). Doch dort sind nur etwa 80 Prozent der infrage kommenden Firmen gelistet. Individuelle Klagen haben zwar angesichts der eindeutigen Rechtsprechung beste Erfolgsaussichten. Dafür sollten Sie dem Unternehmen schreiben, dass Sie keine Werbung wünschen. Aber oft sind die Faxe ohne Absender. Außerdem bleibt dem Kläger ein erhebliches Kostenrisiko, wenn die Firma im Ausland sitzt oder zahlungsunfähig ist.

Tipp: Die Verbraucherzentralen können die unlauteren Firmen abmahnen und eine Unterlassungserklärung verlangen.

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