Teldafax hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen zehntausende Gas- und Stromkunden verloren. Das Unternehmen hatte offene Rechnungen von verschiedenen Netzbetreibern nicht bezahlt. Daraufhin haben einige Netzbetreiber ihre Verträge mit Teldafax gekündigt. Die Folge: Teldafax kann die betroffenen Kunden nicht mehr mit Gas oder Strom beliefern. Das übernimmt dann der örtliche Versorger – zu den höheren Preisen der Grundversorgung. Damit erlischt aber nicht der Vertrag zwischen Teldafax und seinen Kunden.

Tipp: Wer in den Grundtarif gekommen ist, sollte Teldafax schriftlich eine Frist von acht Tagen einräumen, um die Belieferung wieder aufzunehmen. Verstreicht die Frist, können Kunden den Vertrag unter Berufung auf Paragraf 314 BGB fristlos kündigen, am besten per Einschreiben mit Rückschein. Kunden mit Vorkassetarif sollten den Betrag für die restliche Laufzeit zurückfordern. Musterbriefe gibt es im Internet unter www.vz-bawue.de (Suchbegriff: Teldafax).

Aktuellere Berichterstattung zu Teldafax finden Sie in unserer Online-Meldung „Teldafax-Kunden in der Notversorgung“ und unter dem Suchwort „Teldafax“.

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