Ein Arbeitgeber darf den Wunsch eines Mitarbeiters nach Teilzeitarbeit ablehnen, wenn es zu teuer wäre, eine Ersatzkraft einzustellen.

Das entschied das Bundesarbeitsgericht (Az. 9 AZR 409/04) im Fall eines Pharmareferenten, der seine Arbeitszeit von 37,5 auf 30 Stunden die Woche reduzieren wollte. Denn die Einstellung einer Ersatzkraft hätte unverhältnismäßig hohe zusätzliche Kosten von 70 000 Euro im Jahr der Einstellung und dann jährlich 30 000 Euro für Ausbildung, Einarbeitung und Weiterbildung verursacht.

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