Kommentar

Die beiden Angebote von T-Mobile und Vodafone sind nahezu identisch. Da nur Eltern die CombiCard Teens und die CallYa-Juniorkarte kaufen können, die schon einen Vertrag bei T-Mobile beziehungsweise Vodafone haben, sind die beiden keine echten Konkurrenz-Produkte. Da sie sich kaum unterscheiden. T-Mobile schränkt den Verkauf allerdings ein: Nur Eltern mit einem Kind im Alter von 6 bis 18 Jahren können die Zusatzkarte kaufen. Grundsätzlich lohnt es sich nicht, den Vertrag zu wechseln, um die Zusatzkarte des anderen Mobilfunkunternehmens zu bekommen. Eltern, die noch keinen Handy-Vertrag haben, schließen möglicherweise einen Vertrag ab und wollen auch eine Zusatzkarte für ihre Kinder erwerben. Auch in diesem Fall sollten die Preise und Konditionen des Vertrags ausschlaggebend sein.

Vorteile: Kinder können pro Monat nur für so viel Euro telefonieren wie ihnen monatlich zur Verfügung steht. Telefonieren sie weniger, wird das Restguthaben in den nächsten Monat übernommen. Das bedeutet echte Kostenkontrolle durch die Eltern. Hohe Kosten durch betrügerische Aktionen mit den teuren Vorwahlen wie 0190 können nicht entstehen, weil die Nummern vorab gesperrt sind. Die Preise sind transparent und moderat.

Nachteile: Wer weniger telefoniert als die 10 Euro Mindestaufladung, schiebt ein wachsendes Guthaben vor sich her. Beispiel: Kinder telefonieren pro Monat nur für drei Euro bei einem monatlichen Guthaben von 10 Euro. Dann haben sie nach einem Jahr ein Guthaben angesammelt von 84 Euro. Außerdem: Wer eine klassische Prepaidkarte kauft, hat häufig auch die Möglichkeit Handys günstiger zu bekommen. T-Mobile und Vodafone bieten ihre Karten für Teenager ohne subventionierte Handys an.

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