Tchibo verkauft Ökostrom von Lichtblick Meldung

Der Hamburger Kaffeeröster verkauft neben Kaffeebohnen alles mögliche: Von Bahntickets über Billigcomputer bis zu Luxusreisen auf die Bahamas. Diese Woche nun gibt sich Tchibo umweltfreundlich und verkauft Ökostrom.

Nicht konkurrenzlos billig

Tchibo bewirbt sein Angebot als „Ökostrom zum Normaltarif“. Damit suggeriert das Unternehmen, der Strom sei nicht teurer als herkömmliche Stromtarife. Das ist falsch: In vielen Städten und Regionen gibt es preiswertere Strom-Angebote als das von Lichtblick. Selbst Ökostrom gibt es oft günstiger. Beispiel Berlin: Hier kosten 4 000 Kilowattstunden Lichtblick-Strom 844 Euro im Jahr. Für 100 Euro weniger liefert Eprimo die gleiche Menge Ökostrom in die Hauptstadt. Selbst der lokale Versorger Vattenfall bietet günstigere Tarife als Lichtblick: Im Jahr machen das 791 Euro im Standardtarif und 785 Euro für Ökopur. Tipp: Vergleichen Sie die Stromtarife der verschiedenen Anbieter, bevor Sie bei Tchibo einen Vertrag unterschreiben.

Besser bei Tchibo als direkt

Der Preis je Kilowattstunde sowie die monatliche Grundgebühr sind bei Tchibo gleich hoch wie bei Lichtblick direkt. Trotzdem erhalten Tchibo-Kunden einige Vorteile gegenüber Kunden, die sich direkt bei Lichtblick anmelden: Bei dem Kaffeeröster bekommen sie 25 Euro Startguthaben. Außerdem garantiert ihnen Lichtblick bis zum Ende des Jahres gleichbleibende Preise. Und die sonst geltende Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten entfällt. Wer sich über Tchibo bei Lichtblick anmeldet, kann seinen Vertrag also jederzeit mit einem Monat Frist kündigen. Obendrein stellt Lichtblick für jeden Tchibo-Kunden 10 Quadratmeter ecuadorianischen Regenwald unter Schutz. Tipp: Wenn Sie Ökostrom von Lichtblick kaufen möchten, melden Sie sich über Tchibo an. Das Angebot ist noch bis Donnerstag in den Filialen und weitere fünf Wochen auf www.tchibo.de erhältlich.

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