Taucherbrille mit Kamera Verwackelte Fische

28.05.2009

Liquid Image bietet eine Taucherbrille mit eingebauter 5-Megapixel-Kamera an, mit der Taucher unter Wasser Fotos und Videos aufnehmen können. Doch der niedrige Preis von 90 Euro wird mit etlichen Einschränkungen erkauft.

Inhalt
  1. Überblick
  2. Artikel als PDF (2 Seiten)

Unkomplizierte Bedienung

Die Kamera­brille ist nur bis fünf Meter Tauchtiefe zugelassen – das bedeutet auch, dass man damit nicht ins Wasser springen sollte, weil dabei kurzzeitig schon ein deutlich höherer Druck entsteht. Die Bedienelemente sind auf ein Minimum reduziert: Es gibt nur zwei Knöpfe. Sie erlauben nur den Wechsel zwischen Stand- und Bewegtbild. Dafür ist die Bedienung sehr unkompliziert.

Lange Belichtungszeiten

Allerdings ist der verbaute Kamerasensor nicht sehr lichtempfindlich, was zu langen Belichtungszeiten führt. Vorbeischwimmende Fische sind dadurch schnell verwackelt. Auch liegt die Mindestentfernung der Linse unter Wasser deutlich über 1 Meter – Nahaufnahmen von interessantem Meerestieren werden unscharf. Ganz gut gelingen nur Unterwasser-Landschaftsaufnahmen bei sehr klarem Wasser und hellem Licht.

test-Kommentar

Lange Belichtungszeiten und ein großer Mindestabstand schränken den Nutzen stark ein.

Tipp

Bessere Unterwasserfotos machen spezielle für den Unterwassereinsatz geeignete Digitalkameras. Sie finden diese im
Produktfinder Digitalkameras
(> Erweiterte Suche > Ausstattungsmerkmale > Wasserdicht = ja).

28.05.2009
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