Tattoo-Entfernung Meldung

Erinnerung weglasern. Dabei können Schad­stoffe entstehen.

Der Name des Ex-Freunds, ein „Arschgeweih“ – es gibt viele Gründe, ein Tattoo wieder loswerden zu wollen. Aber alle Entfernungs­methoden bergen Risiken, warnt das Bundes­institut für Risiko­bewertung. Beim weit verbreiteten Lasern etwa zerfallen die Farbpigmente durch Energiestrahlen in unzäh­lige Teilchen. Dabei können sich giftige Substanzen wie Blausäure bilden, teils krebs­er­regende Verbindungen. Die Alternativen sind nicht besser: Flüssig­entferner mit hoch­konzentrierter Milchsäure, die unter die Haut gespritzt werden, verursachen mitunter schwere Entzündungen mit schlimmen Narben. Die können auch entstehen, wenn Tätowierungen abge­schliffen oder wegoperiert werden.

Tipp: Nur qualifizierte Fachleute sollte Tattoos entfernen. Schwarze Farbe ist leichter zu entfernen als Gelb, Braun, Lila. Mehr dazu im Test Tätowierfarben.

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