Tapeten Immer an der Wand lang

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Wer seinen Sommerurlaub diesmal wegen Fußballfieber zu Hause verbringen muss, kann den Tapetenwechsel ja mal wörtlich nehmen.

Tipps und Trends. Eine neue Broschüre des Deutschen Tapeten-Instituts zeigt aktuelle Formen, Farben und Muster, erklärt die Unterschiede verschiedener Tapetenarten und gibt handwerkliche Tipps: www.tapeten-institut.de.

Form und Farbe. Tapeten mit waagerechten Mustern oder dunkel tapezierte Decken lassen einen Raum niedriger wirken, senkrechte Muster und helle Decken machen ihn höher. Kleiner wirkt ein Zimmer durch diagonale Muster und kräftige Farben, kleine Muster und helle Farben lassen es größer erscheinen.

Theorie und Praxis. Eine Tapetenrolle hat in der Regel immer die gleichen Maße: 10,05 Meter lang, 0,53 Meter breit. Das reicht für rund fünf Quadratmeter Wandfläche. Für Kleister gilt: Je schwerer die Tapete, desto wasserärmer anrühren. Das Trocknen der Tapete sollte nicht mit Durchzug oder voller Heizleistung beschleunigt werden, sonst können Falten nicht so gut „wegtrocknen“.

Umwelt und Gesundheit. Tapeten sollten möglichst schadstoffarm sein und zum Beispiel keine giftigen Schwermetalle in den Farbpigmenten und keine chlorierten oder aromatischen Lösemittel enthalten. Fragen Sie beim Händler danach. PVC- und Vinyltapeten sind nicht empfehlenswert, da sie problematische Phthalat-Weichmacher freisetzen können. Raufaser- und beschichtete Papiertapeten, die ohne PVC auskommen und einen gewissen Anteil an Recyclingpapier enthalten, gibt es mit einem Blauen Umweltengel.

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