Tagesmütter dürfen bei der Steuer von ihren Einnahmen monatlich pauschal 300 Euro pro Kind als Betriebsausgaben abziehen – aber nur dann, wenn sie das Kind pro Woche 40 Stunden betreuen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Betreuung auf fünf Tage zu jeweils acht Stunden verteilt oder zum Beispiel auf vier Tage zu jeweils zehn Stunden. Das hat das Bundesfinanzministerium nun in einem Schreiben festgelegt (BMF, Az. IV C 6 – S 2246/07/10002). Ist die Betreuungszeit kürzer, wird die Pau­schale anteilig gekürzt, bei 32 Wochenstunden zum Beispiel auf 240 Euro.

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