Tages­geld­vergleich

So haben wir getestet

Der Produktfinder enthält 53 Angebote von Groß­banken, über­regionalen Privatbanken sowie in- und ausländischen Online­banken. Hier sind unsere Aufnahme­kriterien:

Tages­geld­vergleich Testergebnisse für 53 Tages­geld­konten

Inhalt

Einlagensicherung. Töchter russischer Banken mit Sitz in der EU und in Deutsch­land haben wir wegen des Angriffs Russ­lands auf die Ukraine aus unseren Zins­vergleichen entfernt. Berück­sichtigt werden darüber hinaus nur Banken aus EU-Staaten, dem Europäischen Wirt­schafts­raum (EWR) sowie Groß­britannien, sofern deren Herkunfts­länder bei den Noten für die Wirtschaftskraft von allen drei großen Rating­agenturen Fitch, Moody`s und Stan­dard & Poor`s eine Topbe­wertung (AAA oder AA) haben. Nur deren Einlagensicherungen halten wir derzeit für so stabil, dass sie auch im Falle einer größeren Bankenpleite Anleger so zeit­nah entschädigen könnten, wie es im EU-Recht vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für Länder aus dem europäischen Wirt­schafts­raum (EWR), wenn dort über eigene Sicherungs­einrichtungen mindestens 100 000 Euro abge­sichert sind.

Personen­kreis. Die Angebote sollten uneinge­schränkt jeder voll­jährigen Person mit Wohn­sitz in Deutsch­land offen­stehen.

Konto­funk­tion. Tages­gelder sind üblicher­weise Konten, bei denen man laufend Geld anlegen und verfügen kann. Sollte es sich um ein Angebot für eine Einmal­anlage handeln, bei der eine Verfügung zu einer Schließung des Kontos führt, ist dies durch eine Fußnote gekenn­zeichnet.

Dauer­haft gut. Die Daten­bank zeigt Ihnen Tages­geld­konten, die in den vergangenen 24 Monaten mindestens 22 Mal zu den 20 besten Angeboten gehörten.

Neben­kosten. Produkte, bei denen Kunden für Konto­eröff­nung, Konto­führung oder Porto zahlen sollen, sind im Test nicht berück­sichtigt. Die Angebote dürfen nicht an Bedingungen wie etwa die Eröff­nung eines kosten­pflichtigen Kontos oder eines Giro­kontos mit Gehalts­eingang geknüpft sein.

Lock­angebote. Der beste Zins muss für den gesamten Spar­betrag von mindestens 20 000 Euro gelten. Angebote, die für kleinere Beträge gelten, werden aussortiert.

Tages­geld­vergleich Testergebnisse für 53 Tages­geld­konten

Zins­gutschrift. Wir nennen Zins und Rendite. Bei monatlicher oder vierteljähr­licher Zins­gutschrift ist die Rendite höher als der Zins. Die Rendite entspricht dem Effektivzins.

Steuern. Angebote von Auslands­banken, für die Quellen­steuer abge­führt werden muss, werden nicht aufgenommen.

Negativzinsen. Angebote, bei denen bis zu einem Anla­gebetrag von 50 000 Euro Minuszinsen anfallen können, werden aussortiert. Konten, bei denen für höhere Guthaben Minuszinsen – sogenannte Verwahr­entgelte – anfallen, sind durch eine Fußnote gekenn­zeichnet.

Angebote für Neukunden

Der Produktfinder enthält auch zeitlich befristete Angebote für Neukunden oder für neues Geld. Diese sind mit einer Fußnote gekenn­zeichnet. Abweichend von den anderen Tages­geld­konten ist der Zins hier für einen bestimmten Zeitraum fest­geschrieben. Die Tester berück­sichtigen in der Daten­bank nur Angebote, deren Zins noch für mindestens drei Monate garan­tiert ist und für Anla­gebeträge von mindestens 20 000 Euro gilt.

Hinweis: Achten Sie bei solchen Angeboten auf die Lauf­zeit des Angebots und auf den Folgezins, den Sie nach Ende der Zins­garantie bekommen. Diese Stan­dard-Zins­angebote sind ebenfalls in der Daten­bank enthalten.

Tages­geld­vergleich Testergebnisse für 53 Tages­geld­konten

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488 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Nina.Gulde am 21.05.2022 um 20:02 Uhr
Zinsen: Banken mit speziellen Geschäftsfeldern

Ich meine mich erinnern zu können, dass anlässlich der Insolvenz von Greensill irgendwo zu lesen war, Banken mit recht speziellen, einseitigen Geschäftsfeldern seien derzeit die einzigen, die noch Zinsen auf (nicht rein internetbasierte Konten für) Tages- oder gar Festgelder bieten. Nach meiner Recherche sind wohl tatsächlich entweder Banken, die Logistik absichern dabei sowie eine VR-Bank, die nach einem älteren Handelsblatt-Artikel überregional besonders viele Baukredite abgeschlossen hat. Sowohl Logistik wie auch Baukredite sind m.E. ein krisenanfälliges Geschäftsfeld und ich traue dem nicht so recht. Wie sieht das FT?

siriustag21 am 18.05.2022 um 18:12 Uhr
kein Geld für Putinunterstützer Erdogan

Erdogan unterstützt Putin durch Verhinderung der Aufnahme von Schweden u. Finnland in die NATO . Banken mit Bezug zur Türkei: Akbank, Credit Europe Bank, DHB Bank, Garantibank, Isbank, Oyak Anker Bank, Vakifbank, Yapi Kredi Bank und Ziraat Bank (siehe link) bekommen von mir keinen Cent Geldeinlage, da ich Erdogans Politik nicht finanzieren werde.
https://www.test.de/Zinsen-Was-bedeutet-der-Verfall-der-tuerkischen-Lira-fuer-Sparer-5388688-5388697/

Profilbild Stiftung_Warentest am 29.04.2022 um 16:48 Uhr
Einlagensicherung Weltsparen

@d.woelfchen: Auch wenn Weltsparen als Vermitterin von Zinsprodukten dient, überweisen Anleger das Geld, das in die Zinsprodukte fließen soll, nicht direkt an Weltsparen, sondern auf ein Verrechnungskonto bei den Partnerbank der Zinsplattform. Bei Weltsparen wird das Verrechnungskonto bei der Raisin Bank geführt.

Anleger eröffnen ihr persönliches Konto bei der Raisin Bank und suchen sich dann auf der Zinsplattform eine Zinsanlage aus. Nach Erhalt der Überweisungsaufforderung mit den Zieldaten wird der Anlagebetrag auf das Konto bei der Raisin Bank überwiesen. Sollte während des Transfers die Raisin Bank Insolvenz anmelden, würde der gesetzliche Einlagensicherungsschutz für den Ersatz des Anlagebetrages (bis zu 100 000 € pro Anleger) greifen.

Wenn die Zinsplattform das Geld für ihre Anleger bei einer der (ausländischen) Banken anlegt, erfolgt eine Überweisung vom Konto der Raisin Bank auf das Konto der Zinsplattform bei der (ausländischen) Bank und das Einlagensicherungssystem dieser Bank greift.
www.weltsparen.de/raisin-bank

d.woelfchen am 29.04.2022 um 12:15 Uhr
Einlagensicherung

Guten Tag,
bei der Suche nach einem Tagesgeldkonto bin ich auf "Weltsparen" gestoßen, das sich als Vermittler insbesondere für ausländische Banken darstellt, dazu eine Vielzahl von Bankadressen zur Auswahl angibt, die Abwicklung von Ein-, Auszahlungen aber über ein Konto von "Weltsparen" vollzieht - so habe ich jedenfalls verstanden.
Meine Frage: Trifft es zu, dass damit "Weltsparen" für die Sicherheit der eingezahlten Beträge zuständig ist (und nicht die von mir ausgewählte ausländische Bank) und sind die Einzahlungen im Falle von Insolvenz (oder sonstiger "Verluste", z. B. Übertragungsfehler zur ausländischen Bank) seitens "Weltsparen" abgesichert?
Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Mit freundlichem Gruß
Dieter Wolf

Profilbild Stiftung_Warentest am 16.04.2022 um 12:41 Uhr
Bank Norwegian

@neu-51: Wir prüfen das Angebot gerade und warten noch auf eine Rückmeldung der Bank.