Checkliste: So funktionieren typische Tagesgeldkonten

Tagesgeldkonto eröffnen

  • Kontakt. Eine Direktbank erreichen Sie per Internet oder Telefon (siehe Adressen).
  • Angebot. Die Tagesgeldangebote der Banken finden Sie im Internet direkt auf der Homepage oder unter Rubriken wie „Konten & Karten“ oder „Sparen & Anlegen“. Nicht immer taucht der Begriff „Tagesgeld“ auf, manchmal ist es gleich der Name des Kontos (siehe Tabelle „Tagesgeldkonten“).
  • Formulare. Auf der Produktseite gibt es einen Link zu den Kontoeröffnungsunterlagen. Dazu gehören meist der Eröffnungsantrag, ein Freistellungsauftrag und das Formular für die Legitimation. Antrag und Freistellungsauftrag können Sie am Computer ausfüllen oder ausdrucken. Manche Banken schicken die Unterlagen per Post. Im Antrag legen Sie ein Referenzkonto fest. Überweisungen vom Tagesgeldkonto sind bei fast allen Banken nur auf das Referenzkonto möglich.
  • Identifikation. Damit die Bank weiß, dass es Sie wirklich gibt, muss das jemand bestätigen. Das übernimmt die Post mit dem Post-Ident-Verfahren. Sie legen dort das Post-Ident-Formular und Ihren Personalausweis vor. Die Post schickt die Legitimation und die unterschriebenen Antragsunterlagen an die Bank.
  • Eröffnung. Wenn die Unterlagen geprüft sind, schickt die Bank den Kontovertrag sowie die Zugangsdaten für das Tagesgeldkonto zu. Dann können Sie Geld überweisen.

Auszahlung vom Tagesgeldkonto

  • Verfügbarkeit. Das komplette Guthaben auf Ihrem Tagesgeldkonto ist jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Zinsverlust verfügbar. Sie sind an keine Frist gebunden, so- dass Sie auch für unvorhergesehene Ausgaben schnell an Ihr Geld kommen. Ganz selten beschränken Banken den Auszahlungsbetrag pro Tag, selbst dann liegt die Grenze oft im fünfstelligen Bereich.
  • Zugang. Gehen Sie auf die Internetseite der Bank und loggen Sie sich mit Ihren Zugangsdaten (Persönliche Identifikationsnummer und Passwort) ein. In diesem Bereich können Sie den Kontostand einsehen und finden die Überweisungsfunktion.
  • Überweisung. Meist ähnelt die erscheinende Maske dem vom Girokonto bekannten Überweisungsformular. Dort tragen Sie die Summe ein und bestätigen den Auftrag mit einer Transaktionsnummer.
  • Referenzkonto. Das Geld wird überwiesen – in der Regel auf das Referenzkonto. Das kann bis zu drei Tagen dauern. Von dort können Sie das Geld dann wie gewohnt abheben oder überweisen.
  • Kündigung. Ihr Tagesgeldkonto ­kündigen Sie mit einem formlosen Schreiben, das Sie per Post oder Fax an die Bank schicken. Fragen Sie nach, ob Sie den Freistellungsauftrag extra kündigen müssen. Das Geld wird inklusive Zinsen genau wie bei jeder anderen Auszahlung auf Ihr Referenzkonto überwiesen.

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