Vier Zinstricks

  • Neukunden. Der Spitzenzins für Tages­geld­konten gilt nur für Neukunden und ist zeitlich befristet. Nach Frist­ab­lauf zahlt die Bank nur noch einen nied­rigen Stan­dard­zins.
  • Stufenzins. Der Topzins gilt nur für einen kleinen Betrag, darüber hinaus­gehende Betrags­anteile verzinst die Bank deutlich nied­riger. Deshalb ist die Rendite für höhere Anlagesummen sehr gering. Manchmal zahlen Banken für höhere Anlagesummen auch mehr Zinsen. Doch wenn sie eine „falsche Zinstreppe“ anwenden, gilt der höhere Zins nur für den Teil­betrag, der über einer fest­gelegten Summe liegt.
  • Bonuszins. Banken locken gern mit steigenden Bonuszinsen für lange Sparpläne. Der Bonuszins gilt meist nur für die Sparraten des jeweiligen Jahres. Alles, was in den Jahren zuvor angespart wurde, wird dann mit dem nied­rigen Basiszins verzinst. So bleibt die Rendite für das gesamte Spargeld gering.
  • Depot. Einige Banken knüpfen gute Zins­angebote an die Eröff­nung eines Wert­papierdepots, um Kunden lang­fristig an sich zu binden. Selbst wenn das Depot kostenfrei ist, verdient die Bank dann am Kauf und Verkauf von Wert­papieren.

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