Tages­geld und Fest­geld Meldung

In Zeiten der Nied­rigzins­phase erheben tatsäch­lich immer mehr Banken Minuszinsen auf die Spar­guthaben der Kunden. Besitzer von Giro­konten, Tages­geld­konten oder Fest­geld­konten müssen hier­zulande aber keine Angst haben: Die Experten von Finanztest empfehlen, freie Geld­beträge auf kostenlose Tages- und Fest­geld­konten zu legen. Dann kann man weiterhin Zinsen kassieren und sein Geld vermehren.

Strafzinsen werden meist nur bei sehr hohen Beträgen fällig

Strafzinsen für Geld auf dem Giro­konto, Tages- oder Fest­geld­konto werden meist nur für hohe Guthaben erhoben. So kassieren einige Banken und Sparkassen Strafzinsen von Privatkunden ab einem Guthaben von 100 000 Euro, die meisten erst ab 500 000 Euro. In jedem Fall können sich Konto­inhaber aber leicht gegen Minuszinsen wehren. Nach wie vor gibt es weit über 100 Kredit­institute, die keine Strafzinsen verlangen. Auch lohnt es sich, das Geld online auf ein kostenloses Konto bei einer Direkt­bank anzu­legen. Für Tages­geld, dass jeder­zeit verfügbar ist, gibt es aktuell (Stand August 2019) bis zu 0,65 Prozent Zins. Bei vielen Filial­banken sind Guthaben dagegen schlecht aufgehoben, weil diese oft kaum mehr als null Prozent Zinsen für Erspartes zahlten.

Die besten Zinsen für Ihr Geld

Wo Sparer derzeit die höchsten Zinsen für Spargeld erhalten, erfahren Sie in den laufend aktualisierten Zinsvergleichen der Stiftung Warentest. Sie enthalten die attraktivsten Zinsen für über 800 Angebote von Tagesgeld und Festgeld mit unterschiedlicher Lauf­zeit sowie für ethisch-ökologische Sparangebote. Aktuell gibt es für Tages­geld bei der TF Bank aus Schweden bis zu einem Höchst­anlagebetrag von 100 000 Euro 0,65 Prozent Zins. Wegen der schwächelnden schwe­dischen Krone sollten Anleger allerdings dort nicht mehr als 80 000 Euro anlegen. Wer sein Geld länger entbehren kann, bekommt für ein einjähriges Fest­geld bei der Crédit Agricole Consumer Finance S.A. (CACF) aus Frank­reich aktuell 1,01 Prozent im Jahr. Minuszinsen verlangt keine der über 100 aufgeführten Banken.

Die Einlagensicherung ist wichtig

In den laufend aktualisierten Zinsvergleichen finden Anleger ausschließ­lich Zins­angebote von Banken, bei denen eine ausreichende Einlagensicherung für den Pleitefall gewähr­leistet ist. So berück­sichtigt Finanztest nur Banken aus EU-Staaten, deren Einlagensicherung sich in Krisen bewährt hat. Eine Sicherung von 100 000 Euro Spargeld pro Kunde ist bei Banken üblich. Wer deutlich mehr Geld anlegen will, sollte sein Geld auf mehrere Banken verteilen. Jeder Anleger kann in unseren Einlagensicherungstabellen prüfen, bis zu welcher Höhe sein Geld im Fall einer Bankenpleite geschützt ist.

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