Tages­geld Test

Geld auf einem Spar­buch verzinst sich derzeit nur minimal. Der Wechsel zu einem Tages­geld­konto bringt mehr. Und er klappt gut: Das Konto ist in wenigen Tagen eröffnet, Über­weisungen sind sicher, die Scheu vor einer Online­bank ist unbe­gründet. Auch die ausländischen Banken erfüllen die Qualitäts­kriterien der Stiftung Warentest. Das zeigt die Unter­suchung von 22 Direkt­banken. Vier Banken aus dem Praxis­test sollten aber nachbessern.

Tagesgeldkonten Praxistest 08/2014

  • 1822direkt ZinsCash
  • Advanzia Bank Advanziakonto
  • Akbank Online Tagesgeld
  • akf Bank Tagesgeld
  • Amsterdam Trade Bank Internet-Tagesgeldkonto
  • Bank of Scotland Tagesgeld
  • Cortal Consors Tagesgeld
  • Cosmosdirekt Tagesgeld Plus
  • DAB Bank Tagesgeldkonto
  • Denizbank Online Sparen Tagesgeld
  • FFS Bank Tagesgeld
  • GarantiBank Kleeblatt-Sparkonto
  • GE Capital Direkt Tagesgeld
  • Ikano Bank Fleks Horten Tagesgeld
  • ING-Diba Extra-Konto
  • MoneYou Tagesgeld
  • Net-m Privatbank 1891 Private Cash
  • NIBC Direct Mehr.Zins.Konto
  • pbb direkt Tagesgeld
  • RaboDirect Tagesgeld
  • Renault Bank Direkt Tagesgeld
  • Volkswagen Bank Direkt Plus Konto TopZins
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TestTages­geldFinanztest 08/2014
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Nur eine Bank sehr gut

Der Testsieger bietet eine Verzinsung von 0,8 Prozent pro Jahr, für Neukunden sind es 1,25 Prozent (Stichtag 1. Juli 2014) – das ist sehr gut. Zwölf Banken schnitten gut ab, fünf befrie­digend, vier nur ausreichend. Es wurde geprüft, wie gut sich die Tages­geld-Online­konten in der Praxis bewähren. Die Tester haben Tages­geld­konten eröffnet, Geld über­wiesen, Mail­anfragen gestellt und eine Konto­sperre verlangt. Untersucht wurde auch, wie die Banken Kunden vor Online­betrügern schützen und wer haftet, wenn doch etwas passiert.

Vier Banken nur ausreichend

Von den vier nur ausreichenden Banken haben alle große Mängel in den Haftungs­regeln. Sollte einmal durch Betrug ein Schaden passieren, soll der Kunde bei zweien der Banken sein Recht nicht in Deutsch­land, sondern in Luxemburg oder den Nieder­landen einklagen können. Die beiden anderen Banken möchten dem Kunden das ganze Risiko des Miss­brauchs aufbürden, obwohl das Gesetz auch den Instituten einen Teil des Risikos zuweist.

Spargeld ist sicher

Bei den deutschen und ausländischen Banken im Test ist das Geld der Sparer mindestens bis 100 000 Euro pro Anleger geschützt, wenn die Bank pleite­geht. So ist es inner­halb der Europäischen Union gesetzlich vorgeschrieben. Die meisten Banken auf dem deutschen Markt sichern höhere Beträge

Geld­wäsche­regeln umgangen

Ein Konto dürfen in Deutsch­land nur Menschen eröffnen, die sich zweifels­frei legitimiert haben. Das können sie in einer Post­filiale mit dem Post-Ident-Verfahren tun. Dieses strenge deutsche Verfahren soll Geld­wäsche verhindern. Auch wenn das für die Kunden ein eher theoretisches Problem ist, wurden Verfahren, die nicht deutschem Recht entsprechen, schlechter bewertet. So wie bei der Advanzia Bank und der Amsterdam Trade Bank: Ihnen reicht es, wenn der Kunde mit dem Konto­antrag eine Kopie seines Personal­ausweises schickt.

Konto­sperre problematisch

Probleme gab es, wenn die Tester telefo­nisch eine Konto­sperre verlangten, weil sie die Zugangs­daten verloren hatten. Meist argumentierten die Banken, dass eine Sperre nicht nötig sei, weil Über­weisungen nur auf das Referenz­konto möglich sind. Insgesamt gab es bei sieben Banken Probleme. CosmosDirekt und die Renault Bank Direkt haben in keinem der drei Fälle das Konto gesperrt. Manche nahmen den Sperr­auftrag entgegen, taten aber nichts.

Schutz vor Betrügern

Auch wenn der Miss­brauch von Tages­geld­konten durch Betrüger bisher kein Thema war, haben wir von den Banken Vorkehrungen verlangt, die unbe­rechtigte Zugriffe aufs Konto verhindern, zum Beispiel, dass die Bank Über­weisungen wirk­lich nur auf ein Referenz­konto zulässt und dieses Konto auf den Namen des Konto­inhabers lauten muss. Diese Bedingung haben bis auf die DAB Bank, die Deniz­bank, die FFS Bank und Cortal Consors alle im Test erfüllt. An der Sicherheit war kaum etwas auszusetzen. Fast alle Banken legten den Kunden im Rahmen der Konto­führung keine über­trie­benen Pflichten auf, und diese müssen höchs­tens nach grob fahr­lässigem Verhalten einen Teil des Schadens tragen.

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