UV-Schutz für das Gesicht: Cremes für jeden Tag

Eignen sich die getesteten Cremes als Make-up-Unterlage?

Alle elf Produkte sind sogenannte Öl-in-Wasser-Emulsionen. Sie haben eine leichtere Textur und fetten meist weniger als die reichhaltigeren Wasser-in-Öl-Emulsionen. Das heißt: Die Haut glänzt weniger. Das ist ein Vorteil, wenn die Creme als Make-up-Unterlage dienen soll. Eine Abschwächung des UV-Schutzes ist durch das Make-up nicht zu erwarten. Im Gegen­teil: Licht­reflektierende Farbpigmente können den Schutz sogar verstärken.

Können die UV-Filter der Haut bei täglichem Gebrauch schaden?

Nicht, wenn die Cremes dem EU-Recht entsprechend hergestellt werden. Laut EU-Kosmetik­ver­ordnung nämlich dürfen die Filter nur in Kosmetika zum Einsatz kommen, wenn sie als gesundheitlich unbe­denk­lich gelten. Sie müssen offiziell zugelassen sein. Etwas anderes kann bei außer­halb der EU vertriebenen Produkten gelten. Abge­sehen davon: Es ist nie auszuschließen, dass selbst zugelassene UV-Filter bei besonders empfindlichen Menschen in Einzel­fällen Allergien oder Unver­träglich­keiten auslösen.

Reicht der Schutz den ganzen Tag?

Wer sich morgens eincremt und mittags noch gut geschützt sein will, kann zur Sicherheit nach­cremen. Zudem gilt die alte Regel: Intensive Mittags­sonne meiden und lieber im Schatten bleiben.

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