Tages- und Festgeld Meldung

Nach rund zwei Jahren hat die EZB erstmals den Leitzins wieder verändert. test.de sagt, ob Sparer von höheren Zinsen profitieren.

Leitzins jetzt bei 1,25 Prozent

Die Europäische Zentralbank (EZB) veränderte am 7. April seit rund zwei Jahren erstmals wieder den Leitzins. Sie erhöhte ihn um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent. Der Leitzins ist der Zinssatz, zum dem sich die Geschäftsbanken bei den Zentralbanken refinanzieren können. Dieser Zinsschritt war nach Auffassung der EZB nötig, um die seit Monaten langsam anziehenden Teuerungsrate zu bekämpfen. Im März lag die Teuerungsrate im Euroraum mit 2,6 Prozent deutlich über der EZB-Zielmarke von 2 Prozent. Die Zinserhöhung war für Marktbeobachter keine Überraschung. Bereits bei der letzten Sitzung der EZB im März signalisierten die Zentralbank eine Zinserhöhung.

Neuer Spitzenreiter in Zins-Produktfindern

Viele Top-Tagesgeld-Angebote haben die Zinsen schon vor der Bekanntgabe der Leitzinserhöhung der EZB raufgesetzt – das zeigen die aktuellen Konditionen der Zins-Produktfinder auf test.de. Neuer Spitzenreiter bei den Tagesgeldangeboten ist die akf bank. Sie zahlt aktuell 2,40 Prozent jährlich. Die Mindestanlage beträgt 2 500 Euro. Bei der Bank of Scotland – noch im März der Spitzenreiter im Produktfinder Tagesgeldkonten – gibts nach wie vor 2,2 Prozent jährlich. Die akf bank gehört auch bei Festgeldangeboten zu den Spitzenreitern: 2,55 Prozent jährlich zahlt die Bank für Laufzeiten von 6 Monaten. Die Mindestanlage beträgt auch hier 2 500 Euro.

Tipp: Weitere Top-Zinsangebote für unterschiedliche Laufzeiten, dazugehörige Mindestanlagesummen und alles Wichtige zur Einlagensicherung finden Sie in den Zins-Produktfindern von test.de:

Produktfinder Tagesgeldkonten
Produktfinder Festgelder 1 bis 12 Monate
Produktfinder Festgelder und Sparbriefe 1 bis 10 Jahre

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