Tag gegen Lärm am 30. April Meldung

Millionen Menschen leiden unter Lärm. Autos, Bauarbeiten, Flugzeuge, laute Musik vom Nachbarn: Das macht auf Dauer krank. Deshalb lohnt es sich, etwas gegen Lärm zu unternehmen. Doch was? Die Experten von Stiftung Warentest und Umweltbundesamt geben Antwort.

Lärm macht krank

Menschen, die an lauten Straßen wohnen, müssen häufiger wegen hohen Blutdrucks behandelt werden. Das zeigt eine Studie des Robert-Koch-Instituts. Die Wissenschaftler untersuchten mehr als 1.700 Berliner in regelmäßigen Abständen. Mussten die Betroffenen nachts Lärm von 55 Dezibel oder mehr ertragen, war das Risiko, wegen Bluthochdruck in ärztlicher Behandlung zu sein, fast doppelt so hoch wie bei Anwohnern ruhigerer Straßen.

Experten beantworten individuelle Fragen

Wieviel Lärm macht krank? Werden Kosten für Schallschutzfenster erstattet? Welches Amt ist zuständig? Fragen wie diese beantworten die Experten am 30 April, dem Tag gegen Lärm, von 10 bis 13 Uhr unter der Telefonnummer 030 / 26 31 28 00.

Stiftung berechnet Lärmpegel

Es lohnt sich, aktiv zu werden. So haben Anwohner an neuen Straßen einen Anspruch auf Geld für den Schallschutz am Haus, wenn die Lärmbelastung sehr hoch ist. Manchmal können auch Tempolimits oder Nachtfahrverbote durchgesetzt werden. Wer wissen will, ob er Anspruch auf Lärmschutz hat, kann die Straßenlärm-Analyse der Stiftung Warentest durchführen lassen. Ohne förmliche Schreiben läuft allerdings nichts. Die Musterbriefe der Stiftung Warentest helfen, den Amtsschimmel auf Trab zu bringen.

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