Bei den Farbstoffen, die für Tätowierungen verwendet werden, handelt es sich überwiegend um Azofarbstoffe. Deren Abbauprodukte können Krebs erregend wirken – so das Ergebnis einer von der EU-Kommission veranlassten Studie. Die gesundheitlichen Langzeitfolgen von Tätowierungen wurden hinsichtlich der verwendeten Chemikalien nie untersucht. Nur zufällig ergaben Operationsbefunde, dass Farbpigmente von der Haut in die Lymphknoten gelangen. Inwieweit andere Organe wie die Leber betroffen sind, ist derzeit unbekannt, berichtet die Pharmazeutische Zeitung. In Deutschland gibt es keine Liste von Stoffen, die für das Tätowieren ausgeschlossen sein sollten.

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