Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur

Gaming-Laptops im Test

Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur - 121 Computer im Test
Virtuelle Welten. Gaming-Notebooks stellen Bewegungs­abläufe und Details wie Schatten und Wasser oft sehr realistisch dar. © BENJAMIN PRITZKULEIT

Anspruchs­volle Computer­spiele laufen nur mit der passenden Technik flüssig. Gaming-Laptops haben viel Grafik­leistung und unterscheiden sich von klassischen Notebooks.

Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur Testergebnisse für 121 Mobile Computer

Inhalt

Starke Grafikkarten für flüssige Spiele

Die Grafik­einheit ist eine der wichtigsten Komponenten der Spielecomputer. Bei ­vielen herkömm­lichen Laptops ist sie in den Prozessor integriert. Bei den Gaming-Notebooks ist sie ein eigenes Bauteil: eine Grafikkarte mit eigenem Speicher. Sie bringt realistisch anmutende Land­schaften, Bewegungs­abläufe bei Lebewesen und täuschend echt wirkende Details wie Spiege­lungen und Regen­tropfen aufs Display.

Neben der Größe des Grafikspeichers – oft 6 Gigabyte – sind die Modell­reihe und das Erscheinungs­jahr der Grafikkarte wichtig. Hier gibt es rasante tech­nische Entwick­lungen, weshalb moderne Komponenten verbaut sein sollten.

Gaming-Laptops haben auch Grenzen

Wie gut die Spielelaptops aktuelle Computer­spiele darstellen können, haben wir unter anderem anhand der Titel Assassin‘s Creed Valhalla, Metro Exodus, Shadow of the Tomb Raider und Watch Dogs: Legion getestet. Für ein flüssiges Spiel­erlebnis ist es wichtig, dass die Grafikkarte möglichst viele Bilder pro Sekunde (frames per second, fps) berechnet. Je mehr Details dargestellt werden, desto anspruchs­voller ist zudem die Berechnung für die Laptops.

Das Gaming-Urteil der Spiele-Laptops ist übrigens nicht mit dem 3D-Spiele-Urteil der anderen mobilen Rechner vergleich­bar, da bei letzterem deutlich geringere Anforderungen gestellt werden. Wie sich die Prüf­programme genau unterscheiden, lesen Sie unter So testet die Stiftung Warentest mobile Computer.

Möchten Spiele­rinnen und Spieler die best­mögliche Grafikqualität genießen, kommen die getesteten Geräte für bis zu 1 900 Euro auch an ihre Grenzen. Dann müssen noch deutlich leistungs­stärkere High-End-Gaming-Laptops, die üblicher­weise deutlich mehr als 2 000 Euro kosten, oder große, unter dem Schreibtisch stehende Spiele-PCs her. Regelt man den Detailgrad in den Spielen etwas herunter, liefern aber auch einfachere Gaming-Laptops hohe Bild­raten.

Bildergalerie: Nicht nur die Optik ist bei Gaming-Laptops anders

Schnelle Prozessoren

Die Gaming-Laptops im Test der Stiftung Warentest sind mit leistungs­starken Prozessoren von Intel oder AMD ausgerüstet und haben 16 Gigabyte Arbeits­speicher.

15-Zoll-Bild­schirme mit hoher Wieder­holrate

Damit die vielen errechneten Bilder überhaupt dargestellt werden, muss das Display den Inhalt entsprechend häufig aktualisieren. Viele Gaming-Notebooks unterstützen Bildwieder­holraten von mindestens 144 Hertz, also 144 Aktuali­sierungen pro Sekunde. Liegt die Bild­wieder­holrate des Bild­schirms wie bei den meisten klassischen Laptops nur bei 60 Hertz, kann das etwa bei schnellen Ego-Shoo­tern zu leichten Bild­ruck­lern führen.

Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur Testergebnisse für 121 Mobile Computer

Die Akku­lauf­zeit leidet bei Gaming-Notebooks

Da die starke Technik viel Strom braucht, sind die Akku­lauf­zeiten meist bescheiden. Die Rechner können oft nur wenige Stunden lang Videos abseits der Steck­dose abspielen, es gibt aber auch Ausnahmen.

Kantiges Design und große Luft­schlitze

Die schnellen Chips verbrauchen nicht nur viel Strom, sie produzieren auch viel heiße Luft. Daher haben Gaming-Laptops große Kühlkörper und Öffnungen, um die warme Abluft auszupusten. Das ist, gerade unter Voll­last, schnell störend und kann bei einigen Geräten so laut sein wie ein fahrendes Auto in zehn Metern Entfernung. Im Ruhemodus, wenn die Geräte nicht stark bean­sprucht werden, sind sie deutlich leiser.

Auch abge­sehen von den großen Lüftungs­öffnungen unterscheiden sich die mobilen Spiele­rechner optisch von herkömm­lichen Laptops. Ihre Gehäuse haben oft ein ­markantes Design, bunte Beleuchtung und Schnell­wahl­tasten, um spezielle Menüs oder einen Spielemodus aufzurufen.

Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur Testergebnisse für 121 Mobile Computer

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169 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

CarlMüller am 15.04.2022 um 14:06 Uhr
GNU/Linux zumindest erwähnen

Mittlerweile ist GNU/Linux auch für interessierte Laien geeignet (Linux Mint, Ubuntu). Geräte von Lenovo lassen sich zum Teil ohne vorinstalliertes Betriebssystem kaufen (z. B. bei Cyberport, Alternate), was einen klaren Preisvorteil ausmacht.
Daher sollte unter "Betriebssystem" GNU/inux zumindest erwähnt werden. Warum GNU/Linux und nicht nur Linux? Siehe hier: https://www.gnu.org/gnu/why-gnu-linux.de.html
Danke und Grüße vom Pinguin!

Profilbild Stiftung_Warentest am 23.12.2021 um 10:31 Uhr
Lenovo Ideapad 5 15,6 vs. 14 Zoll

@FranziskaPri: Testergebnisse lassen sich leider nicht auf andere Geräte desselben Herstellers übertragen. Unsere Angaben und Urteile gelten nur für das untersuchte Modell. Ultrabooks mit 14-Zoll-Bildschirmdiagonale haben wir aktuell auch getestet. Als 14-Zoll-Alternative von Lenovo sind zum Beispiel das Yoga Slim 7 14ARE05 und Yoga Slim 7i Pro 14IHU5 empfehlenswert.

FranziskaPri am 22.12.2021 um 18:54 Uhr
Lenovo Ideapad 5 15,6 vs. 14 Zoll

Guten Tag,
ich finde Ihren Test sehr aufschlussreich, allerdings finde ich 15,6 Zoll sehr groß.
Ich habe gesehen, dass es ihn auch mit 14 Zoll gibt. Bei Amazon stehen aber beispielsweise andere Akkulaufzeiten als bei Ihrem Test. Daher wollte ich Sie fragen, ob ich mit großen Einbußen rechnen muss, wenn ich mich für das Lenovo Ideapad 5 mit 14 Zoll entscheide (vor allem in Bezug auf die Akkuleistung).
Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen.
Vielen Dank

Profilbild Stiftung_Warentest am 06.12.2021 um 10:21 Uhr
Apple ist hier wohl das Stiefkind

@flyingdoctor: Das ist nicht ganz richtig: Die seit 9/2020 getesteten MacBooks von Apple wurden alle mit gut in der Vielseitigkeit bewertet. Insbesondere die MacBooks mit M1-Prozessor haben im Test überzeugt. Das MacBook Pro 13'' mit M1-Prozessor ist aktuell einer der mobilen Computer mit dem besten test-Qualitätsurteil.

flyingdoctor am 06.12.2021 um 09:51 Uhr
Apple ist hier wohl das Stiefkind

Come on, Stiftung Warentest, was soll das, praktisch allen Apple Geräten bei Vielseitigkeit ein Befriedigend zu geben und ebenfalls komische Bewertungen bei Handhabung
Spätestens seit dem M1-Prozessor sind die Geräte bahnbrechend und mit dem aktuellen System auch extrem gut nutz- und integrierbar. Was ist da bitte befriedigend. Im Übrigen sind die Geräte extrem langlebig, mein MacBook Air i5 aus dem Jahr 2013 marschiert noch absolut stark.
Schauen Sie sich doch einfach mal um wo es drauf ankommt (so die typischen Orte der Digitalen Nomaden) und sie werden sehen, dass die Macbooks letztlich zum globalen Standard geworden sind. Mir fällt z.B. immer auf, wenn ich aus Asien zurück komme, dass lediglich Deutschland da irgendwie anders tickt… Und so auch Ihre Tests.