Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur

Gaming-Laptops im Test

Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur - 99 mobile Computer im Test
Virtuelle Welten. Gaming-Notebooks stellen Bewegungs­abläufe und Details wie Schatten und Wasser oft sehr realistisch dar. © BENJAMIN PRITZKULEIT

Anspruchs­volle Computer­spiele laufen nur mit der passenden Technik flüssig. Gaming-Laptops haben daher viel Grafik­leistung und unterscheiden sich auch in anderen Punkten von klassischen Notebooks.

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Inhalt

Starke Grafikkarten für flüssige Spiele

Die Grafik­einheit ist eine der wichtigsten Komponenten der Spielecomputer. Bei ­vielen herkömm­lichen Laptops ist sie in den Prozessor integriert. Bei den Gaming-Notebooks ist sie ein eigenes Bauteil: eine Grafikkarte mit eigenem Speicher. Sie bringt realistisch anmutende Land­schaften, Bewegungs­abläufe bei Lebewesen und täuschend echt wirkende Details wie Spiege­lungen und Regen­tropfen aufs Display.

Neben der Größe des Grafikspeichers – oft 6 Gigabyte – sind die Modell­reihe und das Erscheinungs­jahr der Grafikkarte wichtig. Hier gibt es rasante tech­nische Entwick­lungen, weshalb moderne Komponenten verbaut sein sollten.

Gaming-Laptops haben auch Grenzen

Wie gut die Spielelaptops aktuelle Computer­spiele darstellen können, haben wir unter anderem anhand der Titel Assassin‘s Creed Valhalla, Metro Exodus, Shadow of the Tomb Raider und Watch Dogs: Legion getestet. Für ein flüssiges Spiel­erlebnis ist es wichtig, dass die Grafikkarte möglichst viele Bilder pro Sekunde (frames per second, fps) berechnet. Je mehr Details dargestellt werden, desto anspruchs­voller ist zudem die Berechnung für die Laptops.

Das Gaming-Urteil der Spiele-Laptops ist übrigens nicht mit dem 3D-Spiele-Urteil der anderen mobilen Rechner vergleich­bar, da bei letzterem deutlich geringere Anforderungen gestellt werden. Wie sich die Prüf­programme genau unterscheiden, lesen Sie unter So testet die Stiftung Warentest mobile Computer.

Möchten Spiele­rinnen und Spieler die best­mögliche Grafikqualität genießen, kommen die getesteten Geräte für bis zu 1 900 Euro auch an ihre Grenzen. Dann müssen noch deutlich leistungs­stärkere High-End-Gaming-Laptops, die üblicher­weise deutlich mehr als 2 000 Euro kosten, oder große, unter dem Schreibtisch stehende Spiele-PCs her. Regelt man den Detailgrad in den Spielen etwas herunter, liefern aber auch einfachere Gaming-Laptops hohe Bild­raten.

Bildergalerie: Nicht nur die Optik ist bei Gaming-Laptops anders

Schnelle Prozessoren

Die Gaming-Laptops im Test der Stiftung Warentest sind mit leistungs­starken Prozessoren von Intel oder AMD ausgerüstet und haben 16 Gigabyte Arbeits­speicher.

15-Zoll-Bild­schirme mit hoher Wieder­holrate

Damit die vielen errechneten Bilder überhaupt dargestellt werden, muss das Display den Inhalt entsprechend häufig aktualisieren. Viele Gaming-Notebooks unterstützen Bildwieder­holraten von mindestens 144 Hertz, also 144 Aktuali­sierungen pro Sekunde. Liegt die Bild­wieder­holrate des Bild­schirms wie bei den meisten klassischen Laptops nur bei 60 Hertz, kann das etwa bei schnellen Ego-Shoo­tern zu leichten Bild­ruck­lern führen.

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Die Akku­lauf­zeit leidet bei Gaming-Notebooks

Da die starke Technik viel Strom braucht, sind die Akku­lauf­zeiten meist bescheiden. Die Rechner können oft nur wenige Stunden lang Videos abseits der Steck­dose abspielen, es gibt aber auch Ausnahmen.

Kantiges Design und große Luft­schlitze

Die schnellen Chips verbrauchen nicht nur viel Strom, sie produzieren auch viel heiße Luft. Daher haben Gaming-Laptops große Kühlkörper und Öffnungen, um die warme Abluft auszupusten. Das ist, gerade unter Voll­last, schnell störend und kann bei einigen Geräten so laut sein wie ein fahrendes Auto in zehn Metern Entfernung. Im Ruhemodus, wenn die Geräte nicht stark bean­sprucht werden, sind sie deutlich leiser.

Auch abge­sehen von den großen Lüftungs­öffnungen unterscheiden sich die mobilen Spiele­rechner optisch von herkömm­lichen Laptops. Ihre Gehäuse haben oft ein ­markantes Design, bunte Beleuchtung und Schnell­wahl­tasten, um spezielle Menüs oder einen Spielemodus aufzurufen.

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