Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur: 81 mobile Computer im Test

Technik: Diese Ausstattung sollte ihr mobiler Computer bieten

Wer im Handel einen mobilen Computer kaufen will, wird mit vielen – teils kryptischen - Informationen versorgt. Wir erklären, worauf es beim Kauf ankommt und was das Technikkauderwelsch bedeutet.

Die empfohlene Mindest­ausstattung

Wenn der mobile Computer folgende tech­nische Mindest­anforderungen erfüllt, sollte nicht viel schief gehen. Genauere Erläuterungen zu den einzelnen Komponenten finden Sie unten.

  • Prozessor. Mindestens ein Intel-i5-Prozessor der zehnten Generation. Alternativ bei Apple-Rechner ein M1-Prozessor. Von AMD empfiehlt sich die Ryzen-Serie.
  • Display. Eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (FullHD) sollte es mindestens sein.
  • Arbeits­speicher (RAM). Mindestens 8 Gigabyte RAM empfehlen wir.
  • Grafikspeicher. Ein eigener Grafikspeicher mit zum Beispiel 4 GB Kapazität hilft, wenn Sie Fotos oder Videos bearbeiten wollen. Ansonsten reicht der im Prozessor integrierte.
  • Anschlüsse. Mindestens 1 x USB-C, sowie weitere USB-A-Anschlüsse und ein HDMI-Anschluss, um einen Bild­schirm anzu­schließen, sollten vorhanden sein.
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Prozessor

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Intel. i3“, „i5“, „i7“ – so heißen die Leistungs­klassen bei den häufig einge­setzten Intel-Prozessoren. i3 ist die schwächere Einstiegs­klasse, i7-Prozessoren sind sehr leistungs­stark. Auch die Prozessor-Generation ist wichtig. Nutzer erkennen sie an der ersten Zahl nach dem Binde­strich. Aktuell werden Rechner mit der zehnten Generation der Intel­prozessoren ausgestattet. Das „U“ am Ende einer Bezeichnung steht für geringen Energieverbrauch („Ultra Low Power“). Die Takt­frequenz, etwa 1,6 Gigahertz (GHz), sagt, wie schnell der Prozessor rechnet. Zudem ist die Zahl der Prozessorkerne wichtig. Vier Kerne sind meist üblich, es gibt auch zwei, sechs oder acht. Die Angabe findet sich oft im Daten­blatt.

AMD. Ein weiterer bekannter Prozessoranbieter neben Intel ist AMD. Hier empfiehlt sich die Ryzen-Serie. Ähnlich wie bei Intel gibt es auch in den jeweiligen Serien verschiedenen Leistungs­klassen und Kombinationen zwischen Prozessor und Grafikchip.

Apple. Apple setzt bei seinen neuen MacBooks mitt­lerweile auf den haus­eigenen M1-Prozessor. Er basiert auf der ARM-Technologie, die als leistungs­stark und energieeffizient gilt. Selbst­entwickelte ARM-Prozessoren verbaut Apple schon seit geraumer Zeit in iPhones und iPads.

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Bild­schirm

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Größe. Übliche Angaben bei Ultra­books sind etwa 13,3‘‘oder 14‘‘. Bei Notebooks sind 15,6‘‘ häufig zu finden. Sie bemessen die Diagonale in Zoll. Ein kleiner Bild­schirm bei einem mobilen Computer mit Tastatur misst etwa 10 Zoll (25,4 Zenti­meter), sehr groß sind 17,3 Zoll (43,9 Zenti­meter).

Auflösung. Angaben wie „1 920 x 1 080 Pixel“ beschreiben die Bild­schirm­auflösung, also wie viele Bild­punkte der Bild­schirm darstellt. Je größer die Zahl, desto detailreicher das Bild. Hoch­aufgelöste Fotos oder Filme wirken angenehmer. 1 920 mal 1 080 Pixel (FullHD) sind derzeit gängig. Hoch­wertige Monitore bieten aber zum Teil eine noch höhere Auflösung von zum Beispiel 3 840 x 2 160 Bild­punkten. Bei kleineren Bild­schirm­diagonalen ist eine sehr hohe Auflösung weniger wichtig, wie bei großen Bild­schirmen, da sich hier die Bild­punkte auf eine größere Fläche verteilen.

Eine weitere Orientierung bietet hier eine DPI-(Dots Per Inch)-Angabe (manchmal auch PPI für „Pixel Per Inch“). Sie gibt an wie viele Bild­punkte sich auf einem Zoll verteilen.

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Arbeits­speicher (RAM)

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Die Kapazität. Auf diesen Zwischenspeicher (Random Access Memory) greifen Programme beim Arbeiten zu. Viel hilft viel, besonders wenn der Nutzer mehrere leistungs­hung­rige Anwendungen gleich­zeitig startet und verwendet. Ideal sind mindestens 8 Gigabyte (GB). Manch Rechner kommt auch schon mit 16 Gigabyte daher.

RAM selten nach­rüst­bar. Bei manchen Computern lässt sich der Arbeits­speicher mitunter aufrüsten. Das funk­tioniert meist nur dann unkompliziert, wenn eine Wartungs­klappe bereit steht, damit der Nutzer den Speicher selbst ohne großen Aufwand austauschen kann (Computer, die sich gut nachrüsten lassen).

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Daten­speicher

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Speicher­typen. Es sollte ein schneller SSD-Speicher (Solid State Drive) mit mindestens 256 Gigabyte (GB) einge­baut sein. Wer fürchtet, dass der Speicher mit Fotos oder Videos ausgelastet sein könnte, wählt besser gleich 512 Gigabyte Kapazität aus. In Geräten mit viel Speicher kommt häufig noch ein güns­tigerer, aber lang­samerer und schwererer HDD-Speicher (Hard Disk Drive) zum Einsatz.

Gute Kombination. Es gibt Geräte, die SSD und HDD kombinieren. Das Betriebs­system läuft dann idealer­weise auf der schnellen SSD, große Daten­mengen werden auf der HDD gespeichert. Da SSD-Speicher anders als HDD-Speicher keine mecha­nischen Bauteile aufweisen, sind sie etwas weniger anfäl­lig.

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Grafikchip

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Eigener Grafikspeicher. Ein Grafikchip mit eigenem Speicher, zum Beispiel 4 Gigabyte, ist für alle sinn­voll, die Spiele spielen oder oft Fotos oder Videos bearbeiten. So kann der Rechner bei entsprechenden Anwendungen auf den Grafikspeicher zurück­greifen und der Arbeits­speicher wird geschont.

Auf dem Prozessor integriert. Für viele alltägliche Anwendungen, wie Internetsurfen ist der integrierte Grafikchip auf dem Prozessor mehr als ausreichend.

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Akku

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Auf die Nutzung kommt es an. Die Akku­kapazität wird üblicher­weise in Milli­ampere­stunden (mAh) oder die im Akku gespeicherte Energie in Watt­stunden (Wh) angegeben. Je höher der angegebene Wert, desto länger hält theoretisch der Akku durch. Allerdings hängt die tatsäch­liche Nutzungs­dauer stark davon ab, wie der Computer durch den Anwender ausgelastet wird. Die Anbieter­angaben zur Lauf­zeit sind daher allenfalls hilf­reiche Richt­werte. Vergleich­bare Mess­werte für unterschiedliche Nutzungs­szenarien, etwa beim Internetsurfen mit maximaler Bild­schirmhel­ligkeit, stellen wir für jedes Produkt in unserer Daten­bank dar.

Verschleiß. Der Akku ist ein Bauteil, dass über die Jahre immer stärker an Kapazität verliert. Wer möglichst lange etwas von seinem mobilen Computer haben will, sollte daher darauf achten, dass er den Akku selbst wechseln kann oder sich erkundigen, was der Wechsel eines fest­verbauten Akkus gegebenenfalls beim Anbieter kosten würde.

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Anschlüsse

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Moderne Anschlüsse. Mindestens ein moderner USB-C-Anschluss sollte bei einem neuen Rechner an Bord sein, um auch in Zukunft etwa eine externe Fest­platte für schnellen Daten­austausch anzu­schließen. Mit manchen USB-C-Anschlüssen lassen sich auch externe Monitore anbinden. Je nach Monitor braucht es dafür dann ein entsprechendes Kabel, etwa von USB-C auf HDMI. Viele Geräte lassen sich mitt­lerweile auch über USB-C aufladen. Das ist einer­seits vorteilhaft, weil nicht jeder Computer ein eigenes Netz­teil braucht, anderer­seits ist der Anschluss während es Aufladens aber auch für andere Geräte blockiert.

Klassische Anschlüsse. Weitere, klassische USB-A-Anschlüsse (2.0 oder 3.2) sind sinnvoll, um ältere Geräte wie Drucker, USB-Sticks oder externe Fest­platten weiter anschließen zu können. Per HDMI-Anschluss (High Definition Multimedia Inter­face) gelingt die Verbindung zum Fernseher oder Beamer. Manch mobiler Computer verfügt zudem über einen SD-Karten-Leser, in den etwa die Speicherkarte der Kamera einge­setzt werden kann, um Fotos zu über­tragen.

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Test Laptops, Convertibles, Tablets mit Tastatur 11.06.2021
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