Laptops, Ultra­book & Convertibles im Test

Diese Ausstattung sollte Ihr mobiler Computer bieten

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Laptops, Ultra­book & Convertibles im Test - Nur ein Computer holt die Spitzen-Note
Zukunfts­sicher. HDMI (links), USB-A (Mitte) und USB-C (rechts) sollten zur Ausstattung gehören. © Stiftung Warentest / Ralph Kaiser

Wer im Handel einen mobilen Computer kaufen will, wird mit vielen – teils kryptischen – Informationen versorgt. Wir erklären, worauf es beim Kauf ankommt und was das Technikkauderwelsch bedeutet.

Laptops, Ultra­book & Convertibles im Test Testergebnisse für 139 Mobile Computer

Die empfohlene Mindest­ausstattung

Wenn der mobile Computer folgende tech­nische Mindest­anforderungen erfüllt, sollte nicht viel schief­gehen. Genauere Erläuterungen zu den einzelnen Komponenten finden Sie unten.

  • Prozessor. Ein Intel-i3-Prozessor der zehnten Generation sollte es mindestens sein, bei Ultra­books ein Intel-i5-Prozessor. Von AMD empfiehlt sich die Ryzen-Serie. Bei Apple-Rechnern empfehlen wir einen M1-Pro- oder M1-Prozessor.
  • Display. Eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (Full HD) sollte es mindestens sein.
  • Arbeits­speicher (RAM). Mindestens 8 Gigabyte RAM empfehlen wir.
  • Daten­speicher. Ein schneller SSD-Speicher mit mindestens 256 Gigabyte (GB) sollte zur Ausstattung gehören.
  • Grafikspeicher. Zusätzlicher Grafikspeicher mit 4 GB Kapazität hilft, wenn Sie Fotos oder Videos bearbeiten wollen. Wer Spiele spielt, sollte darauf achten, dass der Computer mit 6 GB Grafikspeicher und einer Gaming-Grafikkarte ausgestattet ist. Ansonsten reicht der im Prozessor integrierte Grafikspeicher.
  • Anschlüsse. Mindestens ein USB-C- sowie weitere USB-A-Anschlüsse, davon mindestens einer der Version 3.2, sollten an Bord sein. Um einen externen Monitor anzu­schließen, ist der HDMI-Anschluss weit verbreitet. Abhängig vom Gerät ist das auch über USB-C mit Thunderbolt-Unterstüt­zung möglich.

Prozessor

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Der Prozessor ist die zentrale Rechen­einheit des Computers. Wie schnell er arbeitet – und damit wie leistungs­fähig der Computer ist –, hängt von vielen Faktoren ab: seiner Bauweise, der Grund­frequenz und der Kern­anzahl. Bei sehr leistungs­fähigen Geräten sind alle Komponenten optimal aufeinander abge­stimmt.

Intel. i3“, „i5“, „i7“ – so heißen die Leistungs­klassen bei den häufig einge­setzten Intel-Prozessoren. i3 ist die schwächere Einstiegs­klasse, i7-Prozessoren sind leistungs­stark. Auch die Prozessor-Generation ist wichtig. Nutzer erkennen sie an der ersten Zahl nach dem Binde­strich: Der Prozessor i7–1165G7 zum Beispiel gehört der elften Generation an, mit der Neugeräte aktuell ausgestattet werden. Die Grund­frequenz wird in Gigahertz (GHz) angegeben und sagt aus, wie schnell der Prozessor rechnet. Auch die Zahl der Kerne kann dafür eine Rolle spielen. Mehrere Kerne helfen, die Arbeits­last zu verteilen. Vier Kerne sind meist üblich, es gibt auch zwei, sechs oder acht.

AMD. Ein weiterer bekannter Prozessoranbieter neben Intel ist AMD. Hier empfiehlt sich die Ryzen-Serie. Ähnlich wie bei Intel gibt es auch in den jeweiligen Serien verschiedenen Leistungs­klassen und Kombinationen zwischen Prozessor und Grafikchip.

Apple. Apple setzt bei seinen neuen MacBooks mitt­lerweile auf den haus­eigenen M1-Pro-Prozessor. Er basiert auf der ARM-Technologie, die als leistungs­stark und energieeffizient gilt. Selbst­entwickelte ARM-Prozessoren verbaut Apple schon seit geraumer Zeit in iPhones und iPads.

Display

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Größe. Die Bild­schirm­größe wird in Zoll (‘‘) angegeben – ein Zoll entspricht 2,54 Zenti­meter. Die Angaben beziehen sich immer auf die Bild­schirm­diagonale. Bei Ultra­books beträgt sie üblicher­weise etwa 13,3 oder 14 Zoll, bei Notebooks 15,6 Zoll. Ein kleiner Bild­schirm bei einem mobilen Computer mit Tastatur misst etwa 10 Zoll (25,4 Zenti­meter), sehr groß sind 17,3 Zoll (43,9 Zenti­meter).

Auflösung. Angaben wie „1 920 x 1 080 Pixel“ beschreiben die Bild­schirm­auflösung, also wie viele Bild­punkte der Bild­schirm darstellt. Je größer die Zahl, desto detailreicher das Bild. Hoch­aufgelöste Fotos oder Filme wirken angenehmer. 1 920 mal 1 080 Pixel (Full HD) sind derzeit gängig. Hoch­wertige Monitore bieten aber zum Teil eine noch höhere Auflösung von zum Beispiel 3 840 x 2 160 Bild­punkten (Ultra High Definition, UHD). Bei kleineren Bild­schirm­diagonalen ist eine hohe Auflösung weniger wichtig als bei großen Bild­schirmen, weil sich die Bild­punkte auf eine kleinere Fläche verteilen.

Arbeits­speicher (RAM)

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Die Kapazität. Auf diesen Zwischenspeicher (Glossar) greifen Programme beim Arbeiten zu. Viel hilft viel, besonders wenn der Nutzer mehrere leistungs­hung­rige Anwendungen gleich­zeitig startet und verwendet. Es sollten mindestens 8 Gigabyte (GB) sein. Manch Rechner kommt auch schon mit 16 Gigabyte daher, bei Gaming-Laptops sollte das zur Mindest­ausstattung gehören.

Selten nach­rüst­bar. Bei manchen Computern lässt sich der Arbeits­speicher aufrüsten. Das funk­tioniert ohne Fachkennt­nisse nur dann unkompliziert, wenn eine Wartungs­klappe bereit­steht, damit der Nutzer den Speicher selbst ohne großen Aufwand austauschen kann (Computer, die sich gut nachrüsten lassen).

Daten­speicher

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Speicher­typen. Ein SSD-Speicher (Glossar) mit mindestens 256 Gigabyte (GB) sollte einge­baut sein. Wer viele Filme und Fotos speichern möchte, wählt besser gleich eine Kapazität von 512 oder 1024 Gigabyte. SSD steht für „Solid State Drive“; die Technik arbeitet schneller und leiser als die mecha­nischen HDD-Fest­platten („Hard Disk Drive“).

Gute Kombination. Es gibt Geräte, die SSD und HDD kombinieren. Das Betriebs­system läuft dann idealer­weise auf der schnellen SSD, große Daten­mengen werden auf der HDD gespeichert. Dies ist in der Regel kostengüns­tiger als reine SSD-Speicher mit derselben Kapazität.

Grafikchip

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Eigener Grafikspeicher. Eine Grafikkarte mit eigenem Speicher ist für alle sinn­voll, die oft Spiele spielen oder Fotos beziehungs­weise Videos bearbeiten. So kann der Rechner bei entsprechenden Anwendungen auf den Grafikspeicher zurück­greifen und der Arbeits­speicher wird geschont. Gaming-Laptops verfügen über sehr schnelle Grafikkarten und sollten mindestens 6 Gigabyte Grafikspeicher einge­baut haben.

Auf dem Prozessor integriert. Für viele alltägliche Anwendungen, wie Internetsurfen und das Verschi­cken von E-Mails, ist der integrierte Grafikchip auf dem Prozessor mehr als ausreichend.

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Akku

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Auf die Nutzung kommt es an. Die Akku­kapazität wird üblicher­weise in Milli­ampere­stunden (mAh) oder als im Akku gespeicherte Energie in Watt­stunden (Wh) angegeben. Je höher der angegebene Wert, desto länger hält der Akku theoretisch durch. In der Praxis sieht das allerdings anders aus: Die tatsäch­liche Nutzungs­dauer hängt stark davon ab, wie der Anwender den Computer auslastet. Deshalb sind die Anbieter­angaben zur Lauf­zeit allenfalls als hilf­reiche Richt­werte zu verstehen. Vergleich­bare Mess­werte für unterschiedliche Nutzungs­szenarien, etwa beim Internetsurfen mit maximaler Bild­schirmhel­ligkeit, stellen wir für jedes Produkt in unserer Daten­bank dar.

Verschleiß. Der Akku ist ein Bauteil, das über die Jahre an Kapazität verliert. Wer möglichst lange etwas von seinem mobilen Computer haben will, sollte darauf achten, dass er den Akku selbst wechseln kann. Die Anbieter stellen diese Option immer seltener zur Verfügung.

Anschlüsse

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Moderne Anschlüsse. Mindestens ein moderner USB-C-Anschluss sollte bei einem neuen Rechner an Bord sein, um auch in Zukunft etwa eine externe Fest­platte für schnellen Daten­austausch anzu­schließen. Mit manchen USB-C-Anschlüssen lassen sich auch externe Monitore mit dem Computer verbinden. Je nach Monitor kann der Computer direkt über USB-C ange­schlossen werden – oder es braucht dafür ein entsprechendes Kabel, etwa von USB-C auf HDMI (Glossar). Zunehmend zum Stan­dard gehören auch Thunderbolt-3- beziehungs­weise Thunderbolt-4-Anschlüsse, die sich mit dem Monitor verbinden lassen und Über­tragungs­geschwindig­keiten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde ermöglichen. Sie haben die gleiche Steckerform wie USB-C-Anschlüsse.

Externe Monitore fürs Home­office finden Sie in unserem Monitor-Test Monitor-Test.

Viele Geräte lassen sich mitt­lerweile auch über USB-C aufladen. Das ist vorteilhaft, weil nicht jeder Computer ein eigenes Netz­teil braucht. Allerdings kommt es vor, dass Anbieter nur eine USB-C-Schnitt­stelle verbauen – wird über USB-C geladen, ist die Schnitt­stelle für andere Geräte blockiert. Heißt: Wer USB-C zum Laden nutzen möchte, sollte darauf achten, dass nicht bloß ein USB-C-Anschluss vorhanden ist.

Klassische Anschlüsse. Weitere, klassische USB-A-Anschlüsse sind sinnvoll, um Geräte wie Drucker, USB-Sticks oder externe Fest­platten nutzen zu können. Sie sollten am besten die Version 3.2 für schnelle Über­tragungs­geschwindig­keiten unterstützen. Per HDMI-Anschluss gelingt die Verbindung zum Fernseher, Monitor oder Beamer. Manch mobiler Computer verfügt zudem über SD- oder Micro-SD-Karten-Leser, welche die Über­tragung von Fotos ermöglichen.

Betriebs­system

Wind­ows. Die meisten geprüften mobilen Computer laufen noch mit Wind­ows 10. Inzwischen haben wir die ersten Geräte mit Wind­ows 11 im Test. Im Oktober 2021 hat Microsoft das Betriebs­system Wind­ows 11 vorgestellt. Die Software­unterstüt­zung für Wind­ows 10 soll nach Angaben des Konzerns am 14. Oktober 2025 enden.

Wer sich einen neuen mobilen Computer zulegt, sollte darauf achten, dass dieser mit Wind­ows 11 läuft oder kompatibel ist. Es gibt eine breite Auswahl an Geräten in allen Preisklassen und alle gängigen Programme sind für Wind­ows verfügbar (alle Computer mit Windows).

MacOS. Apple-Computer laufen mit dem Betriebs­system MacOS, das gut auf iPhones und sämtliche Geräte des Konzerns abge­stimmt ist (alle Computer mit MacOS). MacBooks sind meist teurer als vergleich­bare Wind­ows-Rechner.

Glossar: Mobile Computer

ABC der Fach­begriffe

App: Abkür­zung für „Application“ (Eng­lisch für Anwendung), wird vor allem für Programme für mobile Geräte wie Tablets oder Computer verwendet.

Bluetooth: Funk­technik für die kabellose Verbindung zwischen Computer und anderen Geräten oder Zubehör wie einer Tastatur oder einem Head­set.

CPU (Central Processing Unit): Die „zentrale Rechen­einheit“ des Computers besteht aus dem Haupt­prozessor. Hier im Rechenzentrum werden die Befehle des Nutzers „abge­arbeitet“. Je leistungs­stärker der Prozessor ist, desto schneller erledigt der Rechner seine Aufgaben.

Display-Port: Digi­taler Video­ausgang. Lässt sich über einen entsprechenden Adapter mit dem DVI- oder HDMI-Eingang eines Fernsehers oder Monitors verbinden. Oft auch als Mini-Display-Port mit kleinerem Anschluss vorhanden.

GB (Gigabyte): Eine übliche Maßeinheit für Daten­mengen. Hersteller geben die Speicher­kapazität ihrer Computer oft in Gigabyte an. Aktuelle Rechner haben meist SSD-Speicher mit einer Kapazität von 256 bis 1024 GB. Ein Gigabyte reicht für einen Spielfilm mit geringer Bild­qualität. Auf eine DVD passen meist 4,7 GB, das reicht für SD-Auflösung – für Filme in HD sind Blu-ray-Disks nötig, sie haben häufig Platz für 25 GB.

GHz (Gigahertz): Maßeinheit für die Grund­frequenz von Prozessoren. Diese allein sagt aber wenig über die Prozessor­leistung aus – die Leistung ist unter anderem auch von der Anzahl der Prozessorkerne und Bauweise des Prozessors abhängig.

GPS (Global Positioning System): Welt­umspannendes Ortungs­system, mit dem entsprechende Empfangs­geräte durch Satelliten­verbindungen ihre Position bestimmen können.

GPU (Graphics Processing Unit): Die Grafik­einheit ist dafür zuständig, Programme und Dateien zu visualisieren, also auf dem Bild­schirm darzustellen. Gerade bei grafisch anspruchs­vollen Aufgaben – etwa 3D-Spielen – gibt es große Unterschiede zwischen leistungs­starken und schwächeren GPUs, bei letzteren ruckelt das Bild stark.

HDD (Hard Disk Drive): Synonym für „Fest­platte“. Diese Speichermedien arbeiten mecha­nisch: Die Daten werden auf Magnetscheiben gespeichert, diese rotieren und werden von einem beweglichen Lese­kopf ausgelesen. Sie sind güns­tiger als SSD-Speicher, so können Kunden für relativ wenig Geld Fest­platten mit hoher Kapazität erwerben. Sie arbeiten jedoch lang­samer und lauter als SSDs, zudem wiegen sie mehr.

HDMI (High Definition Multimedia Inter­face): Schnitt­stelle zur digitalen Über­tragung von Audio- und Video­daten, zum Beispiel vom Computer auf einen Monitor, Fernseher oder Beamer.

LTE (Long Term Evolution): Mobil­funk­stan­dard der vierten Generation (darum gelegentlich auch „4G“ genannt), der erheblich schnel­lere Daten­über­tragung ermöglicht als UMTS-Netze.

Pixel (Picture Element): Pixel sind die einzelnen Bild­punkte, aus denen digitale Bilder zusammengesetzt sind. Je mehr Pixel ein Bild­schirm darstellen kann, desto schärfer erscheint sein Bild.

RAM (Random Access Memory): Der Arbeits­speicher ist ein Zwischenspeicher. Anders als auf Fest­platten und SSDs werden Dateien hier nicht permanent, sondern nur temporär abge­legt. Der Computer lagert im Arbeits­speicher jene Programme und Dateien zwischen, die aktuell vom Nutzer verwendet werden und daher einen besonders schnellen Zugriff erfordern. Schließt der Nutzer ein Programm oder fährt er den Rechner herunter, verschwinden die eben verwendeten Dateien aus dem Arbeits­speicher.

SD-Karte (Secure Digital): SD-Karten sind Speicherkarten, wie sie zum Beispiel in den meisten Digitalkameras verwendet werden. Die meisten mobilen Computer nutzen die kleineren Micro-SD-Karten. Sie lassen sich über entsprechende Adapter auch in den SD-Steck­plätzen von Kameras nutzen.

Sim-Karte (Subscriber Identity Module): Die Sim-Karte dient zur Identifikation des Nutzers im Mobil­funk­netz. Sie ist an einen Mobil­funk­vertrag und die zugehörige Rufnummer gekoppelt. Am weitesten verbreitet ist die Nano-Sim-Karte.

SSD (Solid State Drive): SSD-Speicher sind die modernere Alternative zur Fest­platte. Sie arbeiten schneller und leiser. Außerdem wiegen sie weniger – unter anderem weil sie keine mecha­nischen Bauteile brauchen. Ihr Nachteil: SSDs mit viel Speicher­platz sind derzeit noch relativ teuer.

TB (Terabyte): Ein Terabyte umfasst 1000 Gigabyte. Ein Speichermedium mit einem Terabyte Kapazität reicht für viele Nutzer, um all ihre Dateien zu sichern. Nutzer mit zahlreichen Filmen in HD-Qualität oder Tausenden Bildern im Rohformat brauchen aber meist größere Speicher.

Thunderbolt: Anschluss, der zunächst für Apple-Laptops entwickelt wurde, inzwischen aber auch bei Wind­ows-Laptops zu finden ist. Er dient sowohl zum schnellen Trans­ferieren von Daten auf andere Geräte als auch zur Über­tragung von Videos auf externe Bild­schirme – dabei werden Über­tragungs­raten von bis zu 40 Gigabit pro Sekunde erreicht. Auch das Aufladen des Akkus über Thunderbolt ist bei manchen Geräten möglich. Thunderbolt 3 und die neueste Version, Thunderbolt 4, nutzen dieselbe Steckerform wie USB-C.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System): Stan­dard für digitale Mobil­funk­netze mit schnel­lerer Daten­über­tragung als beim vorherigen Stan­dard GSM. Netz der dritten Generation („3G“). Noch schneller ist LTE („4G“).

USB-A (Universal Serial Bus): Anschluss zur Verbindung zwischen Computern und externen Geräten wie Druckern, Fest­platten oder Lauf­werken. Je nach Version unterscheiden sich die Über­tragungs­geschwindig­keiten teil­weise deutlich. Die derzeit schnellste Version für USB-A ist USB 3.2 Gen 2. Sie kann bis zu 10 Gigabit pro Sekunde über­tragen.

USB-C: Modernere Version klassischer Anschlüsse wie USB und Micro-USB. USB-C vereint die Funk­tionen mehrerer vorheriger Anschlüsse: Die Schnitt­stelle dient zum Trans­ferieren von Daten auf andere Geräte, teil­weise auch zum Über­tragen von Videos auf externe Bild­schirme und zum Aufladen des Akkus. Ein Vorteil gegen­über früheren USB-Versionen ist die Form des Steckers: Sie ist „verdrehsicher“, der Nutzer kann sie nicht falsch einführen – das vermeidet mögliche Beschädigungen der Buchsen. Ein Nachteil: Da der C-Anschluss deutlich kleiner ist als vorherige USB-Buchsen, brauchen viele Nutzer einen Adapter, um Geräte mit der alten Steckerform (etwa USB-Sticks oder Drucker) weiterhin verwenden zu können. Alternativ können sie auch neue Peripheriegeräte erwerben, die bereits den C-Stecker verwenden.

WLan (Wireless Local Area Network): Lokales Funk­netz­werk, zum Beispiel daheim oder in öffent­lichen Zugangs­punkten („Hotspots“) in Cafés, Hotels oder Flughäfen. Während ältere WLan-Geräte nur im Frequenzband um 2,4 GHz funken können, unterstützen viele neuere auch das Band um 5 GHz. Vorteil: Das 5-GHz-Band bietet mehr Kanäle und ist besonders in Städten noch nicht so über­füllt und erlaubt darum einen störungs­ärmeren Betrieb. Dafür müssen aber sowohl der Router als auch das Endgerät 5-GHz-WLan unterstützen. Der neueste WLan-Stan­dard ist Wi-Fi 6 (802.11ax). Er ermöglicht schnel­lere und stabilere Funk­verbindungen, sofern Router und Endgerät diesen Stan­dard unterstützen.

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181 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 17.10.2022 um 17:15 Uhr
Schiefer Vergleich

@Schier.Fliesch: Wir haben die Testergebnisse des günstigsten Apple MacBook Pro mit 16-Zoll-Bildschirmdiagonale den Windows-Geräten gegenübergestellt, da Apple nunmal kein Gerät mit MacOS in der Preisklasse von 650 bis 1240 Euro anbietet,
aus der wir die Windows-Laptops ausgewählt hatten, Apple-Geräte aber auch stark nachgefragt sind.
Zuletzt haben wir teure Premium-Laptops mit Windows in der Preisklasse über 2000 Euro Im Januar 2021 getestet. Die Ergebnisse sind noch bei den Heftartikel-Downloads hier im Test abrufbar. In der genauen getesteten Konfiguration sind die damals getesteten Produkte heute allerdings nicht mehr lieferbar.

Schier.Fliesch am 15.10.2022 um 17:50 Uhr
Schiefer Vergleich

Laptop für über 2.500 Euro wird Testsieger gegen andere, die teilweise einen Bruchteil davon kosten - obwohl es von vielen Herstellern durchaus teurere Alternativen gäbe. Das ist kein fairer Vergleich, ich vergleiche ja auch keine Mercedes S-Klasse gegen einen Dacia. Dann den glanzvollen Testsieg auch noch groß hervorzuheben, verstärkt den schiefen Eindruck noch mehr.

Profilbild Stiftung_Warentest am 14.10.2022 um 13:50 Uhr
Produktmerkmale

@ralfdeo: Die gewünschten Angaben machen wir bei den Produktmerkmalen. Die sehen Sie unterhalb der Bewertungstabelle, wenn Sie ein Geräte anklicken oder mehrere Geräte in einen Vergleich legen und diesen anzeigen lasen. Und natürlich bei den Tabellen der Heftartikel im PDF-Download, siehe Inhaltsverzeichnis des Tests.

ralfdeo am 14.10.2022 um 13:25 Uhr
Display berührungssensitiv?& Tastaturbeleuchtung

Ich vermisse, vielleicht auch übersehen, Angabe ob Tatschdispay & beleuchtete Tastatur vorhanden ist.

mijobe am 26.09.2022 um 18:42 Uhr
Linux

Ich kann zwar verstehen, dass die Tests nur für Windows durchgeführt werden, würde es aber sehr begrüßen, wenn zumindest in einer Bemerkung stehen würde, ob das Gerät statt mit Windows auch mit Linux angeboten wird.