Glossar

Was ist eigentlich NFC? Und welche Vorteile bietet USB-C gegen­über klassischen USB-Anschlüssen? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert Ihnen unser Glossar. Test­ergeb­nisse finden Sie im Tablet-Test.

App: Abkür­zung für „Application“ (Eng­lisch für Anwendung), modernere Bezeichnung für ein Programm – geläufig insbesondere im Kontext von Tablets und Smartphones.

Bluetooth: Funk­technik für die kabellose Verbindung zwischen Tablet und anderen Geräten wie Smartphones, Kopf­hörern oder Tastaturen.

CPU (Central Processing Unit): Die “zentrale Rechen­einheit” des Tablets besteht aus dem Haupt­prozessor. Hier im Rechenzentrum werden die Befehle des Nutzers „abge­arbeitet“. Je leistungs­stärker der Prozessor ist, desto schneller erledigt das Gerät seine Aufgaben.

GB (Gigabyte): Eine übliche Maßeinheit für Daten­mengen. Hersteller geben die Speicher­kapazität ihrer Tablets meist in Gigabyte an. Aktuelle Tablets haben oft SSD-Speicher mit 16, 32 oder 64 GB. Doch was passt in ein Gigabyte? Tausende Text­dateien, Hunderte Lieder oder ein Spielfilm mit geringer Bild­qualität. Zur Einordnung: Ein Film in HD-Auflösung kann locker mal 25 Gigabyte oder mehr verschlingen.

GHz (Gigahertz): Maßeinheit für die Takt­frequenz von Prozessoren. Die Geschwindig­keit allein sagt aber wenig über die Prozessor­leistung aus – die Leistung ist unter anderem auch von der Anzahl der Prozessorkerne abhängig.

GPS (Global Positioning System): Welt­umspannendes Ortungs­system, mit dem entsprechende Empfangs­geräte durch Satelliten­verbindungen ihre Position bestimmen können. Die meisten Tablets lassen sich per GPS orten, nur bei Wind­ows-Modellen ist das selten.

HDMI (High Definition Multimedia Inter­face): Schnitt­stelle zur digitalen Über­tragung von Audio- und Video­daten, zum Beispiel vom Tablet auf einen Fernseher. Bei Tablets ist die HDMI-Buchse meist als kleinerer Mini- oder Micro-HDMI-Anschluss ausgeführt. Zum Anschluss an einen Fernseher ist dann ein passendes Adapterkabel nötig.

Light­ning: Anschluss, der ausschließ­lich von mobilen Apple-Geräten wie iPhone und iPad verwendet wird. Light­ning ist Apples Alternative zum Micro-USB-Anschluss, der bei mobilen Geräten anderer Anbieter üblich ist. Er wird genutzt, um den Akku des Geräts aufzuladen und Daten auf Computer zu trans­ferieren.

LTE (Long-Term Evolution): Neuer Mobil­funk­stan­dard der vierten Generation (darum gelegentlich auch „4G“ genannt), der erheblich schnel­lere Daten­über­tragung ermöglicht als UMTS-Netze.

Micro-USB: Kleinere Form des klassischen USB-Anschlusses, die insbesondere bei Tablets und Smartphones vorkommt. Die Schnitt­stelle dient zum Trans­ferieren von Daten auf andere Geräte und zum Aufladen des Akkus.

Mini-Display-Port: Digi­taler Video­ausgang. Lässt sich über einen entsprechenden Adapter mit dem HDMI-Eingang eines Fernsehers oder Monitors verbinden.

NFC (Near-Field Communication): Funk­technik zum Koppeln zweier Geräte mit Bluetooth – etwa ein Tablet und ein Paar Kopf­hörer.

Pixel (Picture Element): Pixel sind die einzelnen Bild­punkte, aus denen digitale Bilder zusammengesetzt sind. Je mehr Pixel ein Bild­schirm darstellen kann, desto schärfer erscheint sein Bild.

RAM (Random Access Memory): Der Arbeits­speicher ist ein Zwischenspeicher. Anders als auf Fest­platten und SSDs werden Dateien hier nicht permanent, sondern nur temporär abge­legt. Der Computer lagert im Arbeits­speicher jene Programme und Dateien zwischen, die aktuell vom Nutzer verwendet werden und daher einen besonders schnellen Zugriff erfordern. Schließt der Nutzer ein Programm oder fährt er den Rechner herunter, verschwinden die eben verwendeten Dateien aus dem Arbeits­speicher.

SD-Karte (Secure Digital): SD-Karten sind Speicherkarten, wie sie zum Beispiel in den meisten Digitalkameras verwendet werden. Die meisten Tablets nutzen die kleineren Micro-SD-Karten. Sie lassen sich über entsprechende Adapter auch in den SD-Steck­plätzen von Notebooks oder Kameras nutzen.

Sim-Karte (Subscriber Identity Module): Die Sim-Karte dient zur Identifikation des Nutzers im Mobil­funk­netz. Sie ist an einen Handy­vertrag und die zugehörige Rufnummer gekoppelt. Es gibt unterschiedliche Größen: Lange Zeit war die Mini-Sim-Karte (25 x 15 mm) am gebräuchlichsten. Sie wird aber zunehmend durch das kleinere Micro-Sim-Format (15 x 12 mm) oder die noch kleinere Nano-Sim (12,3 x 8,8 mm) ersetzt.

SSD (Solid State Drive): In Tablets stecken stets SSD-Speicher. Sie sind die Weiter­entwick­lung der Fest­platte. Sie arbeiten schneller und leiser. Außerdem sind sie kompakter und wiegen weniger – deshalb eignen sie sich insbesondere für mobile Geräte wie Tablets.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System): Netz der dritten Generation („3G“). Stan­dard für digitale Mobil­funk­netze mit schnel­lerer Daten­über­tragung als beim vorherigen Stan­dard GSM – aber nicht so schnell wie LTE.

USB Typ C / USB-C: Modernere Version klassischer Anschlüsse wie USB und Micro-USB. USB-C vereint die Funk­tionen mehrerer vorheriger Anschlüsse: Die Schnitt­stelle dient zum Trans­ferieren von Daten auf andere Geräte, teil­weise auch zum Über­tragen von Videos auf externe Bild­schirme und zum Aufladen des Akkus. Ein Vorteil gegen­über früheren USB-Versionen ist die Form des Steckers: Sie ist „verdrehsicher“, der Nutzer kann sie nicht falsch einführen – das vermeidet mögliche Beschädigungen der Buchsen. Ein Nachteil: Da der C-Anschluss deutlich kleiner ist als vorherige USB-Buchsen, brauchen viele Nutzer einen Adapter, um Geräte mit der alten Steckerform (etwa USB-Sticks oder Drucker) weiterhin verwenden zu können. Alternativ können sie auch neue Peripheriegeräte erwerben, die bereits den C-Stecker verwenden.

WLan (Wireless Local Area Network): Lokales Funk­netz­werk, zum Beispiel daheim oder in öffent­lichen Zugangs­punkten („Hotspots“) in Cafés, Hotels oder Flughäfen. Während ältere WLan-Geräte nur im Frequenzband um 2,4 GHz funken können, unterstützen viele neuere auch das Band um 5 GHz. Vorteil: Das 5-GHz-Band bietet mehr Kanäle und ist besonders in Städten noch nicht so über­füllt und erlaubt darum einen störungs­ärmeren Betrieb. Dafür müssen aber sowohl der Router als auch das Endgerät 5-GHz-WLan unterstützen.

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