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Tablet Galaxy Tab 10.1N

Etappensieg für Samsung: Das Unternehmen darf seinen aktuellen Tablet-Rechner Galaxy Tab 10.1N weiter in Deutsch­land vertreiben. Konkurrent Apple wollte dies untersagen lassen, weil das Gerät dem iPad zu ähnlich sehe. Das Land­gericht Düssel­dorf lehnte ein vorläufiges Verkaufs­verbot aber ab.

Vorgängermodell mit Verkaufs­verbot

Die Vorgeschichte: Der Tablet-Rechner Galaxy Tab 10.1 hatte dem Hersteller Samsung ordentlich Ärger bereitet. Dessen Vertrieb war der Firma vom Land­gericht Düssel­dorf im September 2011 per einst­weiliger Verfügung vorläufig untersagt worden. Die Begründung damals: Das Samsung-Gerät gleiche dem IPad von Apple zu stark. In unserem Test von Tablet-Rechnern war das Samsung Galaxy Tab 10.1 auf dem ersten Platz gelandet und hatte das Konkurrenz­produkt Apple iPad 2 knapp auf den zweiten Platz verwiesen. Die Tester lobten vor allem das sehr gute, helle Display mit seiner sehr guten Text­darstellung und die sehr gute E-Mail-Funk­tion des Samsung-Geräts.

Vorgängermodell ist Testsieger

Dann kam Samsung mit dem Nach­folgemodell, dem Samsung Galaxy Tab 10.1N auf den Markt und die spannende Frage lautete: Würde es ebenfalls vor Gericht in Ungnade fallen? Das Land­gericht Düssel­dorf hat darauf nun eine Antwort gegeben und entschieden: Beim Galaxy Tab 10.1N von Samsung könne von einer nahezu identischen Nach­ahmung keine Rede mehr sein. Das vom Konkurrenten angestrebte Verkaufs­verbot lehnte das Gericht ab.

Neues Modell mit etwas schwächerem Display

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Galaxy Tab 10.1N und Apple Ipad2 – zu große Ähnlich­keit?

Galaxy Tab 10.1N und Apple Ipad2 – zu große Ähnlich­keit?

Das neue Modell Galaxy Tab 10.1N hat im Gegen­satz zum Vorgänger ein leicht verändertes Design: Einen etwas höher gezogenen Rahmen an den Quer­seiten um das Display herum, einen silb­rig glänzenden Samsung-Schrift­zug auf der Vorderseite sowie Laut­sprecher, die nach vorne strahlen und nicht mehr zur Seite. Im Schnelltest fiel den Testern neben den äußerlichen Unterschieden zum Vorgänger vor allem auf, dass das Display des neuen Modells leicht rotstichig wirkt. Deutlich besser als das Display von Apples iPad2 ist es aber dennoch.

Weiter Streit zwischen Apple und Samsung

Der Ärger zwischen den Firmen Apple und Samsung ist mit der Entscheidung des Land­gerichts Düssel­dorf (Az.14 Co 292/11) allerdings nicht beendet. Nach Medienbe­richten will Apple jetzt gegen den Verkauf der neuen Smartphones Galaxy Nexus von Samsung gericht­lich vorgehen. Samsung verletze mit dem Handy Patente von Apple bei bestimmten Funk­tionen wie etwa dem Entsperren der Handys mittels Finger­strich über den Bild­schirm oder die Suche per Stimme.

Tipp: Weitere Informationen rund um Tablets erhalten Sie in unserem Vergleich Tablets.

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