Tabaker­hitzer

Mit Technik rauchen

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Auf den ersten Blick sehen Tabaker­hitzer ähnlich aus wie eine E-Zigarette. Um sie zu verwenden, wird ein Tabak­stick in einen Halter (oft auch „Holder“ oder „Heater“ genannt) einge­führt. Im Innern des Halters befindet sich ein Heizelement, das den Tabak­stick auf Knopf­druck erhitzt.

Ziehen wie an einer Zigarette

Nach einigen Sekunden ist der Tabak­stick heiß genug, dann können Nutzer daran ziehen wie an einer Zigarette. Ein Stick hält laut den Anbietern für einen ähnlichen Zeitraum wie eine herkömm­liche Zigarette, dann ist er aufgebraucht und das Gerät schaltet sich aus. In regel­mäßigen Abständen sind die Geräte aufzuladen, beispiels­weise mithilfe eines mitgelieferten Ladegeräts.

Ähnlich­keiten und Unterschiede zur Zigarette

Ein Raucher hat für uns beispielhaft den Tabaker­hitzer Iqos kurz nach Markt­einführung genutzt und seinen subjektiven Eindruck beschrieben: Nicht verwunderlich ist demnach, dass sich das Gerät in der Hand nicht wie eine echte Zigarette anfühlt – der stift­ähnliche Halter erinnert haptisch eher an eine E-Zigarette. Das Gefühl in der Lunge beim Inhalieren empfand unser Proberaucher dagegen schon eher als vergleich­bar mit dem bei einer echten Zigarette. Auch die Wirkung des Nikotins nahm er wie beim echten Rauchen wahr. Der Geschmack der probierten Tabak­stick-Sorte erinnerte ihn an eine leichte Zigarette. Auch der Geruch war weniger intensiv. Der Iqos produzierte beim Inhalieren im Probever­such auch weniger Dampf als eine Zigarette Rauch erzeugt.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

FSC7771 am 03.04.2022 um 09:54 Uhr
Eine gute Zusammenfassung

Es sind hier zwar keine Tests durch die Stiftung Warentest durchgeführt worden, jedoch ist es eine sehr gute Zusammenfassung zum aktuellen Stand, die ohne „ausgestreckten Zeigefinger“ die bisherigen Erkenntnisse gut zusammenfasst. Danke dafür!
PM hat mit de IQOS wohl eine neue Gelddruckmaschine entwickelt, jedoch stelle ich für mich fest, dass ich nun deutlich weniger konsumiere. 5-6 mal daran ziehen und das Gerät schaltet sich nach vorgegebener Zeit ab. Wenn ich mich nebenher unterhalte, dann sind es auch mal 2 Züge. Akku laden, warten, … bei mir wird es weniger. Mit diesem positiven Effekt kann ich gut leben, mit dem Wunsch, dass aus weniger irgendwann einmal nichts wird.

SchirAns am 15.10.2021 um 00:11 Uhr
Was soll das?

Was soll dieser ‚Test‘? Kaum Quellenangaben, kaum Erkenntnisse, die nicht seit 1-2 Jahren diskutiert werden. Und selbst dort bedient man sich hier keiner ordentlichen Recherchearbeit.
Wenn PMI, also Philipp Morris selbst, mit einer ordentlichen Internetseite und ein paar Bildern mit Forschern drauf + einer plausibel klingenden Argumentation auftrumpft, kommt Euer Artikel gerade zu lächerlich rüber. Wenn das Dampfen tatsächlich 95% weniger schädlich wäre, wäre das klasse. Wenn dort Plastik des Filters mitverdampft wird der unter Umständen schädlicher ist als das Rauchen selbst, wäre das ‘nicht gut‘. Dazu wird aktuell viel geforscht und eine letzte Meinung dazu gibt es noch nicht. Euer Artikel bietet jedoch keinen Mehrwert bei dem Thema.
P.S. Ja gar nicht rauchen wäre besser aber mit Eurer Argumentation klingt es eher nach einer Mutter, die einem etwas verbieten möchte statt einem ordentlichen Aufklärungsversuch. Bei so einem Artikel hilft einem Eure Unabhängigkeit auch nicht weiter.

SchirAns am 14.10.2021 um 23:46 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

hakima am 19.09.2021 um 07:51 Uhr
Wie Feinstaub

Wir haben einen Untermieter, der Liquids verdampft. Innerhalb kurzer Zeit legt sich ein dünner Ölfilm auf den Flächen im ganzen Zimmer ab! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Glycerin nicht auch inhaliert wird und ähnliche Schäden in der Lunge anrichtet wie Feinstaub.