TV-Streaming im Test

Schön flexibel, aber ganz schön lang­sam

Die wichtigsten Vor- und Nachteile von TV-Streaming auf einen Blick.

Inhalt

Stärken

Flexibel. Nutzer sind nicht mehr an bestimmte Orte oder Geräte gebunden – sie können fast über­all fernsehen.

Kurze Lauf­zeit. Anders als etwa bei Kabel­empfang müssen Kunden keine lang­fristigen Verträge abschließen.

Zusatz­fernseher. Streaming macht Laptops, Tablets und Handys zu TV-Geräten. So kann jedes Familien­mitglied seine eigene Sendung sehen, selbst wenn zu Hause nur ein Fernseher steht.

Spezial­funk­tionen. Streaming­dienste bieten Mediatheken, einige ermöglichen auch Aufnahmen. Ihr Programm­plan ersetzt TV-Zeit­schriften.

Ohne Extra-Hard­ware. Nutzer brauchen keinen Receiver und keine Sat-Schüssel.

Schwächen

Abhängig vom Internet. Fällt die Verbindung aus, funk­tioniert Streaming nicht mehr. Ist der Daten­verkehr zu lang­sam oder instabil, sinkt die Bild­qualität oder das Video stoppt häufig.

Verzögerung. Kabel-, Sat- und Antennen-Nutzer sehen dieselbe Szene rund 30 Sekunden früher als Streamer.

RTL-Gruppe kaum in HD. Selbst in vielen Bezahl-Paketen fehlen HD-Varianten der Sender aus der RTL-Gruppe.

Daten­verbrauch. Ein WM-Spiel in HD via Mobil­funk über­schreitet das monatliche Daten­volumen vieler Nutzer.

Daten­schutz. Die Dienste über­tragen viele Nutzer­daten an Dritt­firmen.

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ElBandito am 23.12.2019 um 08:09 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

SpeedyG4711 am 06.11.2018 um 08:26 Uhr
Anzahl gleichzeitige Nutzung nicht aufgeschlüsselt

Für mich wäre noch die Möglichkeit der gleichzeitigen Nutzung entscheidend. Bei TV Spielfilm kann man beispielsweise die App auf mehreren Geräten installieren, aber ich kann nur einen Stream nutzen! Die anderen Installationen haben dann "Sende- bzw. Empfangspause". :(
Unter Kosten- Nutzen-Abwägungen wären Informationen zur gleichzeitigen Nutzung sicher hilfreich.

Gelöschter Nutzer am 30.05.2018 um 13:51 Uhr
Datensendeverhalten

Zumindest für die kostenpflichtigen Varianten muss ich mich anmelden... mit persönlichen Daten und Zahlungsdaten. Der Anbieter weiß also genau, welche Sendungen Herr X und Frau Y wann, wie lange schauen. Logisch bei Streamingdiensten. Da will mir ehrlich gesagt nicht ganz einleuchten, was an der Weitergabe des Mobilfunkanbieters (technisch übrigens verständlich) noch irgendwie kritisch sein soll.
Eine Geräte-ID ist unveränderlich und deshalb kritischer als eine veränderbare Werbe-ID. OK. Der Anbieter weiß mit beiden Daten aber zunächst (wenn ich nicht angemeldet bin) nicht ehr über mich als eine Nummer. Bin ich angemeldet, weiß er eh, wer ich bin. Schlimmer ist es, wenn jemand auf alle Datenbanken Zugriff erlangen und die Daten zu einem kompletten Bewegungs- und Kommunikationsmuster zusammenführen könnte. Und das kann bisher nur einer: der Staat. Da erwarte ich aufgrund der Finanzierungsstruktur und Herkunft der Stiftung aber keine wirkliche Kritik. Erwartung diesbezüglich erfüllt.

Gelöschter Nutzer am 30.05.2018 um 13:45 Uhr
Enttäuscht

Für €1 für den Artikel gerade noch ausreichend. Es fehlt eine Tabelle mit einer detaillierten Auflistung der einzelnen Angebote mit allem, was dazu gehört. Warum gibt es die nicht? So etwas erwarte ich bei einem solchen Artikel.
Und was machen ARD und vor allem ZDF in dieser Zusammenstellung? Kann man machen, ja. Aber alle anderen Angebote sind Streamingangebote, die eine Vielzahl von Sendern bieten und mehr oder weniger einen klassischen TV-Anschluss (Kabel, Satellit) ersetzen wollen. Da hat ARD (ok, rein formal sind es unzählige Dritte Programme) und ZDF (ja, Spartenkanäle mit wiedergekauten inhalten) meiner Ansicht nach nichts verloren, weil es Angebote eines einzelnen Senders nur für ihre eigenen Sendungen sind. Abe regal, solange der Rest auch im Artikel auftaucht, was ja der Fall ist.

proLeser am 30.05.2018 um 13:24 Uhr
Artikel erspart dem Leser sehr viel Zeit

Der Artikel erspart dem Leser sehr viel Zeit für anderweitige Klärungen und Fehlversuche. Vieles bleibt natürlich persönliche Bewertung. Auch bei Fußball-Übertragungen kann ich mir vorstellen, daß es nur wichtig ist, zeitnah (auch mit 30 s) Verzögerung informiert zu werden und nur zu erkennen, daß der Ball in die richtige Richtung fliegt. Gut zu wissen, daß dies mit einfachen und ggf. deutlich billigeren Mitteln möglich ist.