TV-Streaming im Test Test

Fernsehen ohne Fernseher. Dank Streaming kommen TV-Bilder auf Tablets und Handys.

Manche Spiele der Fußball-WM werden nach­mittags angepfiffen – viele Fans dürften es nicht recht­zeitig von der Arbeit nach Hause vor den Fernseher schaffen. Die Rettung heißt TV-Streaming. Per Internet kommen TV-Bilder auf Tablets, Laptops und Handys. Zuschauer können endlich frei wählen, wo sie fernsehen: ob im Park, auf dem Heimweg in der Bahn oder heimlich im Büro. Die Stiftung Warentest hat sieben Dienste untersucht, die die Bilder dafür liefern – alle sieben können Sie gratis ausprobieren.

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TestTV-Streaming im Testtest 06/2018
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Die große Freiheit

Unser Test vergleicht die Online­angebote von Couch­funk, Magine TV, TV Spielfilm Live, Waipu, Zattoo, ARD und ZDF. Deren Streams sorgen in dreierlei Hinsicht für Freiheit beim Fernsehen.

  1. Zuschauer sind nicht mehr auf bestimmte Orte – wie ihr Zuhause oder die einzige Sport­kneipe im Stadt­viertel – angewiesen, sondern können über­all fernsehen, wo sie guten Internet­empfang haben.
  2. Sie brauchen zum Fernsehen nicht mehr unbe­dingt einen Fernseher: Ein Smartphone, Tablet oder Laptop reicht (zu den Tablet-Tests, den Handy-Tests, den Computer-Tests).
  3. Sie müssen sich – anders als etwa Kabel­kunden – nicht mehr lang­fristig an einen Anbieter binden, denn die Streaming­dienste lassen sich meist monatlich kündigen.

Das bietet der Test TV-Streaming

Vergleich. Die Tabelle der Stiftung Warentest zeigt die Online­angebote von Couch­funk, Magine TV, TV Spielfilm Live, Waipu, Zattoo, ARD und ZDF im Vergleich. Sie erfahren, wer das beste Repertoire hat, welche Zusatz­funk­tionen die einzelnen Streaming­dienste bieten, wie gut die Bild­qualität ist, und wie groß der Daten­verbrauch ist – je nachdem, ob Sie in HD oder SD-Auflösung streamen. Außerdem haben wir das Daten­sende­verhalten untersucht.

Tipps und Hintergrund. Wir erklären die wichtigsten Vor- und Nachteile von TV-Streaming, nennen die tech­nischen Voraus­setzungen und verraten, wie Sie mithilfe eines USB-Sticks ganz ohne Internet unterwegs fernsehen können.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie auch Zugriff auf den Testbe­richt aus test 6/2018.

Große Unterschiede beim Repertoire

Die zwei wohl wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Streaming­dienstes sind die Sender­verfügbarkeit und die Bild­qualität. Beim Repertoire gibt es deutliche Unterschiede zwischen den geprüften Anbietern, insbesondere was die Anzahl der verfügbaren Privatsender in Hoch­auflösung (HD) betrifft. Es ist problemlos möglich, mehr als 50 Kanäle über TV-Streaming zu empfangen, doch wichtiger als die bloße Quantität ist die Qualität. Unsere Tester haben deshalb ermittelt, welche Dienste die meisten der besonders populären Sender versammeln. Die Bild­qualität haben sie in zwei verschiedenen Szenarien bewertet: bei einer sehr schnellen Internet­verbindung und bei lang­sameren Surf­geschwindig­keiten. Letzteres kann etwa für Zuschauer aus ländlichen Gegenden wichtig sein.

Gratis nutzen oder zahlen?

Das Beste an den Streaming­diensten: Alle sieben lassen sich kostenfrei verwenden. Gratis bieten sie aber lediglich einen abge­speckten Leistungs­umfang: eine begrenzte Anzahl an Sendern und meist nur Stan­dard­auflösung (SD). Wer mehr Kanäle, bessere Bild­qualität oder Zusatz­funk­tionen genießen möchte, muss zahlen – üblicher­weise 10 Euro pro Monat. Unser Kosten­vergleich zeigt, dass TV-Streaming damit im preislichen Mittel­feld liegt. Unter den klassischen TV-Empfangs­wegen gibt es güns­tigere Varianten, manche sind allerdings noch teurer als Streaming.

Mehr als nur Live TV

Im Kern besteht der Service von Streaming­diensten in der Über­tragung gerade laufender TV-Sendungen per Internet. Doch die geprüften Anbieter zeigen nicht nur Live TV. Einige bieten darüber hinaus umfang­reiche Mediatheken, mit denen Zuschauer verpasste Sendungen nach­holen können. Auch in puncto Zusatz­funk­tionen punktet TV-Streaming beim Duell mit den klassischen Empfangs­wegen: Aktuell laufende Sendungen lassen sich mitunter zum Anfang zurück­spulen, bereits gelaufene Inhalte können als Videos herunter­geladen und offline angeschaut werden. Und nicht zuletzt macht TV-Streaming aus Handys und Tablets Zusatz­fernseher. Hat eine fünf­köpfige Familie zu Hause nur ein TV-Gerät stehen, müssen Eltern und Kinder Kompromisse finden: Polit-Talk­show oder Benjamin Blümchen? Per TV-Streaming kann jeder auf seinem individuellen Gerät entscheiden, was läuft.

Schnelle Verbindung ist Voraus­setzung

Wer TV-Streaming nutzen will, braucht eine stabile Internet­verbindung mit mindestens 2 Megabit pro Sekunde. Ideal sind 16 Megabit oder mehr. Per WLan ist das zu Hause oder im Café oft kein Problem, mitunter reicht auch eine Mobil­funk­verbindung. Kunden, die regel­mäßig unterwegs streamen wollen, benötigen allerdings einen Tarif mit üppigem Daten­volumen, denn schon bei einem WM-Spiel können locker mehrere Gigabyte drauf­gehen – mehr als vielen Mobil­funk­kunden in einem Monat zur Verfügung steht. Es gibt allerdings eine clevere Alternative, wie Nutzer ganz ohne Daten­verbrauch unterwegs fernsehen können. Wie das geht, erfahren Sie, wenn Sie den Testbe­richt frei­schalten.

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