Nicht billiger als die Konkurrenz.

Erhol dich, „Relax“, nennt T-Mobile vier neue Vertragstarife. Der monatlich zu entrichtende Preis gilt komplett als Gesprächsguthaben, die Grundgebühr entfällt. Es gibt 50 Freiminuten für 15 Euro, 100 für 25 Euro, 200 für 50 Euro und 500 Freiminuten für 100 Euro.

Rund um die Uhr, werktags wie am Wochenende kostet die Minute somit 20 Cent (Relax 500), 25 (Relax 100 und 200) oder 30 Cent (Relax 50). Über das Budget hinaus gelten Minutenpreise von 25 bis 60 Cent. MMS und Auslandsgespräche sind so teuer wie bei anderen T-Mobile-Vertragskunden, SMS kosten 19 Cent. Preistransparenz – das klingt erholsam.

Die Haken: Klassische Tarife ermöglichen Gesprächspreise bis hinab zu neun Cent pro Minute. Und nur bei Relax 200/500 werden Anrufe zu E-Plus, O2 und Vodafone auf die Freiminuten (je 25/20 Cent) angerechnet. Kunden mit Relax 50/100 zahlen dafür 60/50 Cent pro Minute. Außerdem wird bei Relax 50/100 die erste Minute kundenunfreundlich voll berechnet: Somit kosten auch Kurzanrufe von wenigen Sekunden 30/25 Cent. Bei Relax 200 und 500 gilt durchweg ein 10-Sekunden-Takt. Das ist nicht so entspannend transparent.

Sparoptionen: Wer sein Handy mitbringt, spart monatlich fünf Euro. Kunden mit Relax 50 und 100 können diese fünf Euro gleich wieder ausgeben – für eine Sparoption, mit der auch Anrufe in andere deutsche Mobilfunknetze auf die Freiminuten angerechnet werden. So erreicht immerhin der Relax 50 im Tarifvergleich das Preisniveau der Konkurrenz.

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