Beim Staubwischen Fenster schließen

Professor Torsten Zuberbier vom Allergiezentrum an der Berliner Charité gibt Tipps für den Hausputz.

Warum ist auf Möbeln und in Regalen liegender Hausstaub für Allergiker überhaupt belastend?

Hausstaub ist Träger für Allergene aller Art, zum Beispiel Pollen und Milbenkot. Durch die Bewegungen der Menschen wird in den Zimmern ständig Staub aufgewirbelt. So gelangen die Allergene in Nasenhöhe und werden eingeatmet.

Wie oft sollte in Haushalten, in denen Hausstauballergiker leben, Staub gewischt werden?

Im Schnitt zwei bis drei Mal in der Woche. Das hängt von den örtlichen Gegebenheiten und der allergenen Belastung je nach Jahreszeit ab.

Welche Methode ist fürs Abstauben am besten geeignet?

Grundsätzlich kommt es darauf an, möglichst wenig Staub aufzuwirbeln. Die neuartigen Staubfänger aus Spezialfasern, die es seit einiger Zeit gibt, sind dafür hochgeeignet, besser als das klassische Stofftuch oder ein Wedel. Ich habe mir so einen Staubmagneten gekauft und putze nur noch damit.

Sollte man erst Staub wischen und dann Saugen oder umgekehrt?

Mit den neuen, gut Staub bindenden Produkten ist das völlig egal. Man sollte nur darauf achten, dass es bei der Arbeit keinen großen Luftzug gibt, der den Staub erst aufwirbelt. Also besser die Fenster schließen.

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